DAS WAR DIE SAISON 2009/10
Gastspiel AGE COMPANY
Donnerstag, 1. & Freitag, 2. Oktober, 19.30 h
RICHTUNGSWECHSEL
Bescheiden, dankbar und freundlich sollten sie sein, die Alten,
unauffällig und bewegungslos. Ist das wirklich eine Perspektive?
Die Mitglieder der AGE COMPANY sagen: Nein danke.
RICHTUNGSWECHSEL ist angesagt!
Neue Geschichten wollen erzählt und getanzt werden.

Zeitgenössische Tanz Performance der AGE COMPANY
Choreographie: Nicole Berndt-Caccivio
Darstellerinnen: Nora Aschacher, Gitta Dusek, Veronika Eggenweber,
Evelyn Gessl, Eva Glöckner, Helene Gratzer, Britta Groiss, Claudia Krasny,
Veronika Kritzer, Antonia Lersch, Hortensia Marcu, Saskia Pauls, Sigrid Prihoda,
Auguste Reichel, Ilse Stadler
www.alters.kulturen.cc, www.argeregionkultur.at

Gastspiel /Literaturmatinée
Sonntag, 11. Oktober 12 h
(Frühstück ab 11h, Reservierung!)
VIVAT WOMBAT -
ZEBRA WALK MEETS ANDRE BLAU

Jazz & Poetry
Das ungewöhnliche Zusammentreffen einer jazzigen Zebraherde und eines launigen Wortkompositeurs auf den Weiden skurriler Poesie: Die musikalische Bandbreite von ZEBRA WALK vereint sich mit ANDRE BLAUS Wortwitz zu einer Performance der besonderen Art. ANDRE BLAU zeigt sich dabei mit seinen schrägen Balladen, Moritaten und Tiergeschichten als Grenzgänger zwischen Wilhelm Busch und Robert Gernhardt - ein Fixtermin für alle Freunde guter Grooves und aberwitzig pointierter Wort-Musik – anregend, unterhaltsam, komisch.

Mit: Gerhard Walter (saxophone), Andre Blau (Erlesenes), RRemi Brandner (bass), Susanne Januska (piano), Stefan Holzreiter (drums), Josef Melchior (trumpet)

Vor der Premiere
Sonntag, 18. Oktober 19.30 h
OH FALADAH, DA DU HANGEST
Wer war Hans Fallada und was kommt beim "Kleinen Mann" auf den Tisch?
Lesung & Verkostung

Hans Fallada (1893-1947) wählte sein Schriftstellerpseudonym nach einem Pferd aus Grimms Märchen, dem der Kopf abgeschlagen wird, weil es immer die Wahrheit sagt.
Als politisch indifferenter so genannter „Volksschriftsteller", Morphinist und Trinker war Fallada weder bei den Nazis noch in der gerade entstehenden DDR unverdächtig.
Wer war dieser Autor, dessen „KLEINER MANN - WAS NUN?" nach dem Krieg das allererste Taschenbuch der Rowohlt-Reihe wird und der kurz vor seinem Tod mit „JEDER STIRBT FÜR SICH ALLEIN" einen der frühesten Romane über deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus schreibt? Anhand von Auszügen aus Werk und Briefen begibt sich das Theater SPIELRAUM auf Spurensuche.

IM ANSCHLUSS: „WAS PINNEBERG UND LÄMMCHEN ESSEN?". Beim "Kleinen Mann" ist das Haushaltsbudget knapp und kochen kann Lämmchen auch nicht. Wie kann Ihnen geholfen werden?filmkochenMit Verkostung kulinarischer Lecker-bissen aus dem Roman!

Reservierung erforderlich! Bei der Verkostung sind Spenden für HUNGER AUF KUNST UND KULTUR willkommen!

Mit Barbara Palffy, Nicole Metzger, Gerhard Werdeker und Gästen

Eigenproduktion
Dienstag 20. Oktober (Premiere) bis Freitag 20. November, täglich außer Sonntag und Montag, 19.30 h

KLEINER MANN - WAS NUN?von Hans Fallada

Berlin, Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre: kein idealer Zeitpunkt für den sprichwörtlich gewordenen "kleinen Mann", eine Familie zu gründen, darüber ist sich die zynische Umwelt des jungen Paares einig. Aber Emma "Lämmchen" Mörschel und Johannes "Jungchen" Pinneberg, frisch verliebt und ahnungslos, glauben an ihre Liebe und kämpfen: um ihr finanzielles Überleben, ihre Liebe und nicht zuletzt um ihr kleines Glück.2009-10-18-kleiner-mann-spHans Fallada landete mit seinem Roman über ein von Arbeitslosigkeit und Armut bedrohtes junges Paar 1932 einen Welterfolg. Mit Wärme und Humor, skurril und liebevoll skizziert der Autor seine Figuren und stellt der drohenden Resignation des einzelnen vor Kapitalismus, Wirtschaftskrise und politischen Radikalisierungen eine zwar kleinbürgerliche, aber durch und durch positive Utopie des Zwischenmenschlichen entgegen.

Der Stoff wird derzeit neu verfilmt und in verschiedenen Dramatisierungen im deutschen Sprachraum (wieder) gespielt. Im Theater SPIELRAUM erleben Sie eine virtuose 5-Personen-Fassung, die Hausherr und Regisseur Gerhard Werdeker eigens erstellt hat.

Mit Sandra Knoll, Abraham Thill; Tristan Jorde, Nicole Metzger und Klaus Uhlich
Dramatisierung und Inszenierung: Gerhard Werdeker
Bühne Harald Ruppert
Kostüm: Anna-Miriam Jussel

alle Fotos sofern nicht anders angegeben: Barbara Pálffy


Eigenproduktion/Literaturmatinée
Sonntag, 15. November, 12 h (Frühstück ab 11 h)

DIE ARBEITSLOSEN VON MARIENTHAL
Von Marie Jahoda, Paul Lazarsfeld und Hans Zeisel

Die erstmals 1933 veröffentlichte Arbeit gilt als Pionierarbeit soziographischer Forschung. Mit den Mitteln moderner Erhebungsmethoden wurde die psychologische Situation der von Arbeitslosigkeit betroffenen Dorfgemeinschaft von Marienthal in Niederösterreich untersucht – samt ihren wirtschaftlichen, psychischen und sozialen Folgephänomenen, deren Hauptmerkmale unter geänderten Vorzeichen des postindustriellen Zeitalters nach wie vor gültig sind.

Mit Anna Morawetz und Jürgen Pfaffinger
Zusammenstellung: Gerhard Werdeker

Freitag 4. & Samstag 5. Dezember, 19.30 h
ES IST SCHWER AN EINE ABSTRAKTE WAHRHEIT ZU GLAUBEN, WENN MAN IHRE EXISTENZ IMMER GELEUGNET HAT...
Gastspiel/Lesung:Fantastische Geschichten von Frauen

zusammengestellt und vorgetragen von Petra Jeup und Gabriele Rahnama

 

Montag, 14. Dezember, 17.30 h
ALLES GUTE – EIN UMGANG
Der alljährliche Adventspaziergang von der Hauptbücherei zum Museumsquartier macht heuer um 17.30 h 15 Minuten lang im Theater SPIELRAUM Station.

EMIL - WER?
Wer war der zu Unrecht vergessene Theatermann Emil Geyer und warum wird an seinem Wohnhaus Siebensterngasse 31 eine Gedenktafel angebracht? - Bei einem Vortrags- und Leseabend vor etwa einem Jahr startete Hilde Haider-Pregler die Initiative, auch im öffentlichen Raum des Theaterleiters, Padägogen und Regisseurs Emil Geyer zu gedenken. Der Bezirk Neubau griff diese Idee auf und das Theater SPIELRAUM begibt sich beim heurigen Adventrundgang auf eine theatergeschichtliche Spurensuche in fünfzehn Minuten!

Mit Nicole Metzger und Jürgen Pfaffinger

 

Freitag, 18. Dezember, 20 h
DER SPIEGELGÄNGER
Eine Weihnachtsdissonanz in sieben Sternen
Gastspiel/Leseperformance und Textinstallation

mit Evelyn Blumenau und Walter Kreuz

Wien befindet sich - wie jedes Jahr zur Vorweihnachtszeit - in einem tektonischen Ausnahmezustand: Straßen klappen hoch, Tramways benötigen Zahnräder, Gehsteige werden zu Treppen. Das Aufklapp-Ereignis löst schon lange keine Verwunderung mehr aus. Die starken Steigungen gehören zur weihnachtlichen Normalität, die es zu "meistern" gilt. Einer gänzlich anderen Bedrohung sieht sich Konrad Degenhart Bärtelsbach am Tag vor dem Fest der Feste gegenüber: Er, ein Stadtbürger von Verstand und Weitsicht, glaubt sich von einem Doppelgänger verfolgt, der ihm seinen Platz als Ehemann und Familienvater streitig machen wolle.

Text und Installation: Walter Kreuz

Eigenproduktion/WIEDERAUFNAHME WEGEN DES GROSSEN ERFOLGES
19. bis 30. Jänner 2010, täglich außer Sonntag und Montag um 19.30 h

KLEINER MANN - WAS NUN?

Fotos: Barbara Pálffy
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PRESSESTIMMEN:

Was Fallada am Vorabend der Machtergreifung der Nazis geschreiben hat, verfehlt seine Wirkung auf der Bühne nicht.
Wiener Zeitung 22.10.09

Ein berührender, gesellschaftskritischer Theaterabend mit feinem Schauspiel. Ein zeitloses Stück, zeitlos umgesetzt.
www.kulturwoche.at

PUBLIKUMSREAKTION:
So muß Theater sein - verständlich, lehrreich, berührend, humorvoll mit großartigen, wandlungsfähigen Darstellerinnen und Darstellern. Danke!
Monika S., per email 18.11.09

mit Sandra Knoll, Abraham Thill; Tristan Jorde, Nicole Metzger und Klaus Uhlich.

Dramatisierung und Inszenierung: Gerhard Werdeker
Bühne: Harald Ruppert
Kostüme: Anna-Miriam Jussel

Samstag 6. & Sonntag 7. Februar, 20 h
Gastspiel erweiterte zugeständnisse leipzig/wien

DIE FIGUR. EINE LIEBES VERRATSGESCHICHTE
Eine Reise in den Mittelpunkt des Schreibens
von Friederike Köpf (ÖEA)

Die Schriftstellerin ANNA hat sich, besessen von ihrer Arbeit, 05_ErweiterteZugestaendnissvom realen Leben und ihrem Gefährten JAN entfernt. Um wieder eine Brücke ins Leben zu schlagen, erfindet sie die Figur MARIANN, die genauso ist, wie Anna früher war: dem Leben zugewandt, impulsiv. Die Spiegelfigur soll ihr helfen, all jene Eigenschaften wieder zu Tage zu fördern, die Jan an Anna liebte...
Das Stück widmet sich dem komplexen Vorgang der Entstehung eines Werkes im Kopf eines Künstlers und seiner ständigen Wechselwirkung mit den Ereignissen der Realität, die den Künstler als im Leben stehende Person umgibt.

Mehr Informationen unter http://zugestaendnisse.friederike-koepf.de

Vor der Premiere
Samstag, 13. Februar 20 h

MYTHOS ÖDIPUS
Einführung zu Stück und Autor & Kulinarisches

Mit Gerhard Werdeker, Barbara Palffy, Nicole Metzger, Peter Pausz
Eigenproduktion
15. Februar (Premiere) bis 20. März, täglich außer Sonntag und Montag, 20 h

KÖNIG ÖDIPUS
von Sophokles

Der erste Krimi der Weltliteratur, 2500 Jahre alt: Der kluge Ödipus, der besser als jeder andere Rätsel entschlüsseln kann, sucht mit detektivischem Eifer den Mörder seines Vorgängers. Nur wenn dieses Verbrechen aufgeklärt wird, kann sich die Stadt von der Pest befreien, so heißt der Orakelspruch. Königin Iokaste will von Sehersprüchen, die unentrinnbares Schicksal verkünden, nichts wissen. Doch sie kann Ödipus nicht von seiner unerbittlichen Zeugen- und Beweissuche, seinem unbedingten Streben nach Wahrheit abhalten. Gibt es Schuld ohne Begreifen? Der Weg führt in die gemeinsame Vergangenheit und an den Abgrund der Zerstörung ihrer bisherigen Welt.

Fotos: Barbara Pálffy
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Nach dem Erfolg seiner ANTIGONE im Jahr 2009 nimmt sich das Regieduo Metzger/Pausz mit seinem Team jenes Dramas an, das in der Chronologie einige Schritte zurück geht und als absolutes Meisterwerk von Sophokles gilt.

Mit Karoline Gans, Dana Proetsch, Matthias Messner und Markus Schöttl
Inszenierung und Raum: Nicole Metzger und Peter Pausz
Kostüm: superated costume design in Zusammenarbeit mit Pebelle

Gastspiel/Literaturmatinée
Sonntag, 21. Februar, 12 Uhr (Frühstück ab 11 h)

ODYSSEUS
Der mythische Schmerzensmann und immer wieder sein Herüberleuchten bis
heute, in unsere Gegenwart.
Die vielen Gesänge, Abenteuer, Gefahren, Frauen, Untiere, Sirenen,
Hadeswege, Götter; diese verdammte Politik in der Vorantike und heute ...
irrend, leidend und genießend - bis zur Ankunft in Ithaka, nach 20 Jahren,
bei Penelope, und dann ...?
Mit Otto Brusatti und Peter Havlicek (Gitarre)
Gastspiel Theater Delphin
Freitag 26. & Samstag 27. März, 20 Uhr
DAS SPIEL IST AUS...?
Nach Jean-Paul Sartre

Ist das Leben nur ein Spiel und schon zu Ende, bevor es eigentlich begonnen hat, ist die Angst zu leben größer als das Leben zuzulassen?

Integratives Theater mit Georg Wagner, Maria Kastenhofer, Roman Klein, Walter Schlor Gabriele Weber, Christian Humer
Textbearbeitung: Gabriele Weber
Regie: Gabriele Weber und Georg Wagner
www.theater-delphin.at

Kooperation/Uraufführung
Donnerstag, 1. bis Freitag, 16. April,
täglich außer Sonntag und Montag, 20 Uhr

WIR LEBEN DIE UTOPIE
Oder warum der Esel der Karotte nachläuft

weiterentwickelt aus dem Showcase „Schöne Körper", Theater Drachengasse (von Sandra Knoll, Alexe Schmid, Kari Rakkola)

Ein szenisches Mosaik an der Schnittstelle von Körpertheater, Sprechtheater und bildender Kunst;
Über Emanzipation von Frauen und Männern, über Perfektionismus und den Zwang zur Kontrolle, über Rollenmodelle, Schablonen und Körperkult, über gesellschaftliche Ideale, Normen und das Scheitern daran, vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Erwartungen.
Was wir wollen? „Unsere Grenzen ein paar Zentimeter hinausschieben." (Kari Rakkola)

von und mit Agorita Bakali, Sandra Knoll, Kari Rakkola, Alexe Schmid
Regie: Kari Rakkola
Rauminstallation und Licht: Markus Strohmeyer

Eine Zenith Produktion in Kooperation mit Theater Spielraum und Club Ö1
Empfohlen vpm Kuratorium für Off-Theater-Proojekte/Nachwuchs
Gefördert von WienKultur

Eigenproduktion
Samstag, 24. April, 19.30 h

VOR DER PREMIERE
Einführung zu BERLIN ALEXANDERPLATZ
Briefe, Filmausschnitte, Moderation

von und mit Gerhard Werdeker
Kulinarisches von Barbara Pálffy
Eigenproduktion
Montag, 26. April (Premiere), ab 27. April bis 22. Mai,
täglich außer Sonntag und Montag, 19.30 h

BERLIN ALEXANDERPLATZ
Die Geschichte vom Franz Biberkopf
Der Roman von Alfred Döblin in der Bühnenfassung von Gerhard Werdeker

Die Geschichte des Transportarbeiters Franz Biberkopf, der, eben aus der Strafanstalt Berlin-Tegel entlassen, anständig leben und ehrlich sein Geld verdienen will, aber am urbanen Moloch und den Geschöpfen, die er hervorbringt, scheitert, gilt als der erste deutsche Großstadtroman von Rang.

Fotos: Barbara Pálffy
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Das Berlin der 20er Jahre ist Schauplatz dieses modernen Woyzeck, der immer in Schwierigkeiten gerät, "weil er vom Leben mehr verlangt als ein Butterbrot": "Wie der Franz Biberkopf dazu kommt, dass man ihn unters Auto wirft, so dass er den Arm verliert? Und dass man ihm die Freundin ausspannt und umbringt? ... Dieser Mann muss den Teufel al freso immer von neuem an die Wand malen: es ist kein Wunder, wenn der immer von neuem kommt und ihn holen will."(Walter Benjamin)

Mit Sibylle Gogg, Tristan Jorde, Claudia Marold, Matthias Messner,
Peter Pausz, Robert Stuc

Dramatisierung und Inszenierung: Gerhard Werdeker
Raum: Gerhard Werdeker und Harald Ruppert
Kostüm: superated costume design

Gastspiel/Leseperformance
Sonntag, 9. Mai, 19.30 h

MUTTERTAG RELOADED
Ein vergnüglich-kritischer Abend
mit Texten und Liedern zum Thema "Mutterglück"

"Vor 8 Jahren sind wir mit unseren Töchtern im Teenager-Alter aufgetreten
und nun wiederholen wir diese Session mit unseren erwachsenen Töchtern,
zusätzlichen Texten und neuen Sichtweisen ..." (Petra Jeup)

Zusammengestellt und vorgetragen von Petra Jeup, Gabriele Rahnama,
Sarah Reiter-Jeup und Roxana Rahnama

Gastspiel Kinder- und Jugendtheater Wien
27. bis 29. Mai, 20 h

KLASSENFAHRT O9

April 2009. Auschwitz - Birkenau. „Marsch der Lebenden"
„Alle Juden gehören ins Gas geschickt".
Ein Literaturwettbewerb für österreichische SchülerInnen ermöglichte die künstlerische Aufarbeitung dieser antisemitischen Entgleisung eines Wiener Schülers. Vorurteile, Ausgrenzung, Abgrenzung, Individualität, gesellschaftliche Konformität, Courage, Schuldzuweisung, Phlegma der Jugendlichen, Achtung und Ächtung.Der Siegerbeitrag wird hier in einer professionellen Theateraufführung umgesetzt.

Mit Eva Langer, Heinrich Brucker, René Novaris, Nagy Vilmos, Andreas Zemann u.a.
Regie: Jakub Kavin, Franziska Koger
Musik: Markus Baumgartner und Andreas Zemann

 

Gastspiel zum Mahlerjahr 2010
Sonntag, 30. Mai, 19.30 h

SIEGFRIED LIPINER: DER ENTFESSELTE PROMETHEUS
Eine Dichtung in fünf Gesängen – 1876

" ... leide aber, leide, stolzer Gott ... und hüll die Augen und flieh durch finstre Nacht ... in jede Seele schauend: Ich bin Du ..."
Siegfried Lipiner (1856-1911), weiland eine zentrale Dichtergestalt in Wien. Man nannte ihn gar "den ersten und eigentlichen Nachfolger Goethes".
Die Aufführung der gesamten Dichtung im Theater SPIELRAUM im Mahler-Jahr ist beinahe eine Sensation - der Text ist nur mehr in ganz wenigen Ausgaben weltweit verfügbar und kaum bekannt. Gustav Mahlers Musik ist von Lipiner ungemein geprägt worden.

Otto Brusatti liest und gestaltet drei spannende Stunden, in der Pause offeriert er Rosé-Wein gratis.

Gastspiel/Lesung
Montag, 7. Juni, 20 h

BLICK IN EINE VERSUNKENE WELT
Texte von Joseph Roth

„Ich bin nicht ein Kind unserer Zeit, es fällt mir schwer, mich nicht geradezu ihren Feind zu nennen. Nicht, dass ich sie nicht verstünde, wie ich es so oft behaupte. Dies ist nur eine fromme Ausrede. Ich will einfach, aus Bequemlichkeit, nicht ausfällig oder gehässig werden, und also sage ich, dass ich es nicht
verstehe, von dem ich sagen müsste, dass ich es hasse oder verachte. Ich bin feinhörig, aber ich spiele den Schwerhörigen. Ich halte es für nobler, ein Gebrechen vorzutäuschen, als zuzugeben, dass ich vulgäre Geräusche vernommen habe."

Mit Max Mayerhofer und David Czifer

Gastspiel wienXtra/jugendinwien
25. Juli, 20 h

man(n) wird mensch

von und mit Philipp und Stefan Lirsch

"eine amüsant-kritische Dekonstruktion gängiger Rollenbilder und Selbstbilder vom Mann-sein"- "ehrlich und berührend"

Eine Theaterperformance über zwei Männer in ihrem Bestreben, den Anforderungen dieser Welt gerecht zu werden. Bald zeigt sich, was sich in ihrem Inneren verbirgt und langsam aber sicher seinen Weg nach außen findet. Sie hinterfragen das Selbstbild vom Mann-Sein und regen dazu an, sich zu erlauben man(n) selbst zu sein.

Für Menschen ab 13 Jahren

Für "Sei kein Schwammerl"-Workshop-Teilnehmer gratis! Informationen unter www.wienXtra.at