DAS WAR DIE SAISON 2012/13

25. August & 1. September, 19.00 h
Gastspiel Ton.Hoisl.Grup.
LIEBE, SEX & THERAPIE//DU & ICH//ICH.ICH BIN.ICH BIN NICHT.

Donnerstag 27., Freitag 28., Samstag 29. September, 20 h
Eigenproduktion
STELL DIR VOR, ES IST WAHL - UND NIEMAND GEHT HIN
im Rahmen von Kulturherbst Neubau

Texte & Videos - Eintritt frei!kulturherbstneubau3
Der vorjährige Beitrag zum KULTURHERBST NEUBAU hat in einer Wahlzelle geendet - hier knüpfen wir heuer an. Wir ziehen Bilanz "Was seither geschah" und thematisieren die angebliche Krise der Demokratie anhand literarischer und aktueller Texte und Videomontagen. Wer trifft die Wahl, wenn immer weniger zur Wahl gehen? Wir beleuchten die vielfältigen Krisen hinter der Krise, die das Verständnis des Einzelnen zunehmend überfordern, und versuchen auf unterhaltsame Weise komplexe ökonomische, geopolitische und ökologische Zusammenhänge zu erfassen und fassbar zu machen.

Von und mit Heide Maria Hager, Elisabeth Herscht-Garrelts, Tristan Jorde, Reinhold Kammerer und Gerhard Werdeker

Eintritt frei!

Dienstag 2. Oktober 20 h
Gastspiel Kulturverein SABA
1670 - DIE VERTREIBUNG DER JUDEN AUS WIEN
von Helmut Korherr

Donnerstag 4. & Freitag 5. Oktober, 20 h
Gastspiel aus Wiesbaden
SACCO UND VANZETTI
Eine anarchistische Komödie
von Louis Lippa (letzte Wiederaufnahme der Österreichische Erstaufführung!)

Samstag 20. Oktober, 20 h
Eigenproduktion
VOR DER PREMIERE: LUST AUF...EIN VOLKSFEIND?

Kulinarischer Einführungsabend zur neuen Eigenproduktion von Henrik Ibsens "Ein Volksfeind": Hintergrundinformationen in Bild und Ton, Gespräche mit dem Ensemble.
Mit Nicole Metzger


Montag 22. Oktober, 19.30 h (Premiere)
Dienstag 23. Oktober bis Samstag 24. November, täglich außer Sonntag und Montag und außer Donnerstag, 8.11., 19.30 h
Eigenproduktion
EIN VOLKSFEIND
von Henrik Ibsen

"Ein spannendes Stück, aufgefrischt mit kabarettistischen und aktionistischen Einlagen."
FALTER 44/12

"die Inszenierung...hat ihr Ziel erreicht, wenn auch nur eine einzige oder ein einziger im Publikum in Zukunft aus der schweigenden Mehrheit heraustritt."
Dr. Michaela Preiner, www.european cultural news
http://www.european-cultural-news.com/das-kapital-spricht-nicht/6961/

"ein starkes, aufwühlendes Stück in ungebrochener Aktualität. Eine kraftvolle Aufführung..." www.theatania.at
http://www.theatania.at/de/blog/beitrag/im-sumpf-der-interessen-ein-volksfeind-im-theater-spielraum.htm

2012-10-21b-volksfeind-spiKann es falsch sein, die Wahrheit zu sagen?
Niemals! meint Kurarzt Thomas Stockmann, der die Öffentlichkeit darüber informieren muss, dass die Wasserzuleitung des neuen Kurbades kontaminiert und gesundheitsschädigend ist. Medienleute und Lobbyisten unterstützen Thomas, sie sehen die Gelegenheit gekommen, die ungeliebte Stadtregierung zu stürzen. Der Stadtrat hingegen, Thomas' älterer Bruder, argumentiert mit den drohenden wirtschaftlichen Folgen des Umweltskandals für die Region, die endlich aus der Krise gekommen 2012-10-21-volksfeindd-spiist. Neu geschaffene Arbeitsplätze werden verloren gehen, der Touristenstrom versiegt!
Kann einer, der doch nur die Wahrheit sagt, zum „Volksfeind" werden?
Ibsens politische Tragikomödie aus dem Jahr 1882 stellt unangenehme Fragen nach dem Mehrheitsprinzip der Demokratie und zeigt, dass der Kampf für die Wahrheit genauso pervertieren kann wie eine Politik, die sich nur an Sachzwängen und Machtinteressen orientiert.
2012-10-21-volksfeindc-spi
Mit Alexander E. Fennon/Klaus Uhlich, Christian Kohlhofer, Peter Pausz, Stefan Kurt Reiter, Daniel Ruben Rüb, Klaus Schaurhofer und Samantha Steppan





Inszenierung: Gerhard Werdeker
Bühne & Kostüm: Martina Berger
Licht: Martin Schwab
Fotos: Barbara Pálffy


Gastspiel
Sonntag, 4. November, 12 h (Frühstück ab 11 h möglich, bitte bis 2.11.
reservieren!)
JOSEPH ROTH WIRKLICH: BÖSE, BESOFFEN, ABER GESCHEIT
Dialoge, Monologe, Spielszenen

Donnerstag 8. November ab 17 h
10 JAHRE THEATER SPIELRAUM IM ALTEN ERIKA-KINO
Wir feiern!

Gastspiel
Dienstag 4. bis Samstag 8. Dezember, 20 h
SELTSAME SACHE
von Gert Jonke

"Ich lasse da Ponte so alt werden, dass er heute noch lebt, größenwahnsinnig wird und glaubt, er ist der, über den er schreibt." (Gert Jonke)

seltsamesachegrafikkleinDie Lebensgeschichte des genialen Mozart-Librettisten Lorenzo da Ponte ist die eines Tausendsassas - und doch bleibt die Sehnsucht, ganz der Musik zu leben, unbefriedigt. Tröstlich, dass ihm eine Wiedergeburt als Sänger prophezeit wurde...

Auf der Suche nach Unsterblichkeit, Ruhm und Anerkennung reist er durch die Jahrhunderte...

 Mit Reinhardt Winter

 

 

JURA SOYFER 3 x hoch zum 100.Geburtstag!!!

Sonntag 9. Dezember, 12 h
IN UNDENKBAR KAMPFBEREITER STIMMUNG - DEIN JURA
Jura Soyfer in persönlichen Briefen zum 100. Geburtstag

Der geniale politische Dichter und Kabarett-Literat Jura Soyfer, der am 8. Dezember 1912 geboren wurde und am 16. Februar 1939 im KZ Buchenwald an Typhus starb, kommt in privaten Zeugnissen zu Wort.

Mit Nicole Metzger, Peter Pausz und Klaus Uhlich (ehem. Jura Soyfer-Theater)

***

Montag, 10. Dezember, 19 h bis 21 h
Wiener Vorlesung
Zum 100. Geburtstag von Jura Soyfer

Eine Erinnerung

mit Alexander Emanuely, Hilde Haider-Pregler, Konstantin Kaiser und Daniela Strigl

Moderation: Hubert Christian Ehalt

SchauspielerInnen des Theater SPIELRAUM (Karoline Gans, Tristan Jorde, Nicole Metzger, Peter Pausz, begleitet von Elisabeth Herrscht-Garrelts) singen das Dachaulied

Eintritt frei!

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***

Montag, 10. Dezember, ca. 21.30 h
Im Rahmen von ALLES GUTE-EIN UMGANG (www.mica.at)
15 MINUTEN JURA SOYFER – Das Kometenlied

mit Tristan Jorde, Nicole Metzger und Elisabeth Herrscht-Garrelts

Eintritt frei!

 

Koproduktion: Für Kinder
Sonntag 9. & Sonntag 16. Dezember, 15 h
LARA UND DIE WEIHNACHTSFEE - Achtung AUSESERVIERT! Restkarten ev. kurzfristig!

Ein vorweihnachtliches Mitmachtheater für Kinder ab 3 Jahren
mit Silvia Lientschnig und Dana Proetsch

Karten: Euro 5,- für Kinder, Euro 3,- für Erwachsene, keine weiteren Ermäßigungen!

Samstag 22. und Sonntag 23. Dezember, 15 h
LARA UND DIE GESTOHLENE WEIHNACHT

mit Silvia Lientschnig, Dana Proetsch, Michaela Studeny

Weihnachtsfee5  Karten: Euro 5,- für Kinder, Euro 3,- für Erwachsene,
  keine weiteren Ermäßigungen!

 

 

Gastspiel
Freitag 14. & Samstag 15. Dezember, 20 h
SPRACHLOS
Pantomimen sterben leise ;)

Comedy-Pantomime-Clownerie

Master of Mime: Walter Reiterer ist einer der letzten Pantomimen. Einer, der sein Handwerk bei den Besten der Zunft gelernt hat. Seine Lehrmeister waren keine Geringeren als der tschechische Pantomime Dusan Paricek, Pierre Byland und Yves Lebreton.Walter Reiterer hält diese Tradition der sprachlosen Darstellung nicht nur mit seinen Auftritten weiter am Leben. Er unterrichtet Körpersprache an der Universität Wien.

Walter Reiterer: Witzig ohne Worte

sprachlos mont144"Walter Reiterer ist ein Clown. Aber einer, der ungeschminkt in einem Anzug steckt, der Geschichten fast immer ohne Worte erzählt. In seinem Soloprogramm „Sprachlos" braucht er nichts als seinen Körper. Der große Charlie Chaplin hat diese Kunst einst für den Stummfilm perfektioniert. Doch das ist lange her. Schade, dass sie im Theater nur selten zu erleben ist!
Schön, dass Walter Reiterer für eine der seltenen Gelegenheiten sorgt. Seine ziemlich komischen Geschichten erzählt er meist wortlos und gestenreich. Er spielt dabei mehr als zehn verschiedene Personnagen: seinen Großvater, einen durstigen Revolverhelden, einen müden Schneider, die schönen Constanze, Jesus u.v.m. Sein witziges, oft auch ironisches Programm erzählt über das Leben auf, neben und hinter der Bühne. Garniert ist es mit viel Musik."
© 2012 schaumedia

Karten: Euro 16,-/ermäßigt Euro 14,-/12,-

 

 

 

Gastspiel
21. Dezember, 19 h
WENN SCHON WELTUNTERGANG, dann mit Otto Brusatti im SPIELRAUM!

Das ominöse Datum, der 21. Dezember 2012, heißt nicht bloß Winterbeginn.
Angeblich, lt. irgendwelchen Kalenderauslegungen, passiert dann das Ende.Daher: Seelisch Auf- und Ängste Abbauendes:
Mit Passagen der üblichen Apokalypse, dem Koran und ähnlichen Schaudersachen natürlich.
Vor allem aber mit fröhlichen Untergängen in Poesie, Ironie und mehr.

Otto Brusatti liest vor, Musik wird gespielt, Mut sich angetrunken.

!!!ABER!!!
Weil wir ja alle betroffen sind (bibbernd oder genußvoll):
Gemeinsam bibbert oder genießt sichs besser!
Das p.t. publico wird herzlichst eingeladen, selbst vielleicht einen kleinen Text, ein kleines Musikstück mitzubringen.
(Inhalt: Was - sodann selbst vorgetragen - noch mehr fürchten macht oder erleichtert.)
Brusatti wird das alles moderierend übernehmen, vorstellen, ablaufen lassen helfen.
Anmeldungen dafür ans Theater (... oder auch ganz spontan kommen).

 

Mittwoch 16. bis Freitag 18.Jänner., 19.30 h - ACHTUNG! 16.1.& 18.1. AUSVERKAUFT!
Gastspiel/Projekt von und mit Jugendlichen
EFFI BRIEST : EIN PROZESS

 

effibriesteinprozessAuf eigene Initiative beschäftigen sich Jugendliche über mehrere Monate hindurch mit dem berühmten Roman von Theodor Fontane. Ganz nah am Originaltext untersuchen sie die Geschichte einer Tochter, die von ihren in Konventionen gefangenen Eltern im Stich gelassen und an einen Mann verheiratet wird, den sie nicht liebt.


Und die unbekümmerte Frische und Ernsthaftigkeit der SchülerInnen katapultiert den Konflikt aus dem 19. Jahrhundert unvermittelt ganz nach an uns heran ...

mit Carina Luif, Anaĩs Mazic, Flora Pálffy, Julia Plach, Matti Melchinger, Angela Walker

Dramatisierung und Regie: Matti Melchinger

Kritik
http://kurier.at/lebensart/kiku/drama-einer-zwangsverheirateten-jungen-frau/2.662.146

 

 

 

Donnerstag 24. bis Samstag 26. Jänner, 20 h - Achtung! 24.1. ausverkauft!
Gastspiel
UND DANN WIRST DU GETRUNKEN (Uraufführung)
Ein interdisziplinäres Zweipersonenstück

Dem lyrisch-philosophischen Stück ist ein Film vorangestellt und es soll eine Brücke über mehrere Kunstebenen geschlagen werden. Film, Klang und Text bauen um sich das Stück zusammen, zwei Individuen treffen innerhalb dessen aufeinander und erzeugen Reibung, Gleitung sowie Aufbrüche und Abbrüche des Seins.

Flyer bg back 01"Wenn ich die Hand ausstrecke, bin ich ausgestreckter als vorher.
Ist das gut oder schlecht.
Ist das lebendig? Versteht man das darunter?
Fühlt man sich dann mehr,
weil man eine Entscheidung getroffen hat?
Zusammen zu bleiben, bis man ....darunter blickt."

Teaser: http://vimeo.com/57502408#

 


mit Andreas Fecher und Karoline Gans

Text und Regie: Stephanie Grünberger
Kamera, Videoschnitt, Lichtkonzept: Stephanie Grünberger & Daniel Saravia
Ton: Hannes Bleiziffer

 

 

Mittwoch 30. & Donnerstag 31. Jänner, 20 h
(öff.Generalprobe 29.1., 20 h)
Gastspiel basis.kultur.wien
Amateurtheater
Regie: Joseph Hartmann

 

 

 

 

Eigenproduktion
Samstag 16. Februar, 20 h
VOR DER PREMIERE: LUST AUF...FRÜHERE VERHÄLTNISSE [prekär]?

Kulinarischer Einführungsabend zur neuen Eigenproduktion: Hintergrundinformationen in Bild und Ton, Gespräche mit dem Ensemble.

Mit Gerhard Werdeker

 

 

Eigenproduktion
Montag 18. Februar, 20 h (Premiere)
Dienstag 19. Februar bis Samstag 23. März, jeweils Dienstag bis Samstag, 20 h
Achtung! Samstag 2.3.& 19.3. ausverkauft!
FRÜHERE VERHÄLTNISSE [prekär]
von und nach Johann Nestroy

Wir leben im Bionade-Biedermeier und da kann man sich über die früheren und gegenwärtigen Verhältnisse seiner Mitmenschen ebenso täuschen oder selbst betrügen wie in Nestroys oft gespieltem Einakter. Da ist der Emporkömmling, der sich seiner proletarischen Wurzeln schämt, die Tochter aus höherem Haus, die mehr durchschaut, als man ihr zutraut, der ehemalige selbständige Unternehmer, der nach der Pleite tief gesunken ist und die Schauspielerin, die eingesehen hat, dass sie von der Kunst nicht leben kann…Und alle haben kriminelle Phantasien…

KRITIK: "mit einer Leichtigkeit zu inszeniert, die viele Nestroy-Aufführungen heutzutage vermissen lassen und auch den Aktualitätsbezug hat der junge Regisseur gut gewählt..." http://www.theatania.at/de/blog/beitrag/prekaer.htm#.UTXS4jdVla8

Fotos: Barbara Pálffy
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Peter Pausz nimmt Nestroy beim Wort und aktualisiert den Text in bester Theatertradition über neue Couplets. Dabei stellen wir fest, dass wir das auch selber sind: die Kreativen am Existenzminimum, die Bobos und Lohas, die Neuen Selbständigen, die sich gegen Verbitterung stemmen und immer noch die Welt retten wollen.

Mit Matthias Messner, Nicole Metzger, Florian Prokopetz, Samantha Steppan

Inszenierung: Peter Pausz
Kostüme: Anna-Miriam Jussel

 

 

Matinee/Gastspiel STIMMTONIKER
Sonntag 3. März, 12 h (Frühstück ab 11h, bitte bis 1.3. reservieren!)
DAS LEBEN IST ZU KURZ ...

Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik.
Daher sollte man viel Zeit mit guter Musik verbringen,
meinen die Stimmtoniker.
Und laden zu einem beschwingten Querschnitt durch bekannte,
poppige & jazzige Songs zum Mits(w)ingen und Genießen.
Stimmtoniker A-capella: 5 Stimmen - raffinierte Arrangements - gute Unterhaltung!

Mit Katja Nevyjel (Sopran), Nele Moser (Mezzo),Ursula Aigner (Alt), Andreas Gleiß (Tenor), Josef Aigner (Bass)

 

 

 

Koproduktion
Sonntag 3., 10., 17. & 24. März, 16 h
LARA UND DAS DORNHÄSCHEN
Ein österliches Mitmachtheater für Kinder ab 3 Jahren von Dana Proetsch

Mit Silvia Lientschnig und Dana Proetsch

DornhaseAusschnitt150Lara will auf keinen Fall schlafen gehen! Die Mama besteht aber darauf. Und dann entdeckt Lara einen schlafenden Hasen in ihrem Bett. Ist das etwa der Osterhase? Verschäft der womöglich das Osterfest?

 

 

Dauer: ca. 50 min

Karten: Euro 5,00 für Kinder, Euro 3,00 für Erwachsene, keine weiteren Ermäßigungen!

 

 

 

Sonntag 14. April, 12 h (Frühstück ab 11 h möglich, mit Reservierung bis 12.4.)
Gastspiel/Literaturmatinée
DA GEHT EIN MENSCH

Da geht ein Mensch, da geht Alexander Granach (1890-1945).
Ein Schauspieler, wie er im Buche steht.
Wortwörtlich im Buche, denn seine gleichnamige Autobiographie
ist ein lebendiges, witziges und philosophisches Werk.

Mit Matti Melchinger



im Anschluss (ca. 13.45 h) zeigen wir exklusiv und erstmalig in Österreich den
Dokumentarfilm DA GEHT EIN MENSCH (2012)
Regie: Angelika Wittlich//Produzentin: Uschi Reich (Bavaria Filmverleih- und Produktions-GmbH)
mit Juliane Köhler, Samuel Finzi, Gad Granach, Thomas Langhoff.

mit freundlicher Genehmigung von ZORRO-Film

Der Schauspieler Alexander Granach erobert in der Weimarer Zeit die Berliner Bühnen im Sturm. Er arbeitet mit Bertolt Brecht und Erwin Piscator und wird mit seiner Rolle in Murnaus Nosferatu unvergesslich. Regisseurin Angelika Wittlich geht in ihrem Film auf eine beeindruckende Zeitreise über Galizien (heute Ukraine), Deutschland, Polen, der UdSSR, der Schweiz bis nach New York und Hollywood, wo Granach mit Lubitschs Ninotschka seine amerikanische Karriere beginnt.

Unkostenbeitrag: Euro 5,-

Eigenproduktion
Samstag 27. April, 20 h
VOR DER PREMIERE - LUST AUF STEFAN ZWEIGS ANGST?

Kulinarischer EInführungsabend zur neuen Eigenproduktion in Bild und Ton,
Gespräche mit dem Ensemble

 

 

 

 

Montag 29. April, 20h (Premiere)
Vorstellungen 30. April bis 25. Mai, jeweils Dienstag bis Samstag, 20 h
Achtung! Mittwoch 15. , Freitag 24. Mai ausverkauft!
Eigenproduktion
ANGST
von Stefan Zweig

2013-04-28-angst-spielraumIrene Wagner fühlt sich in der "gedankenlosen Müdigkeit" ihrer Ehe mit einem bekannten Strafverteidiger beengt und betrügt ihren Mann mit einem jungen Künstler. Da taucht eine Erpresserin, angeblich die frühere Freundin des Geliebten, auf und gefährdet ihre bürgerliche Existenz.
Angst vor der Entdeckung mit all ihren materiellen und persönlichen Konsequenzen nimmt von Irene Besitz. Ihr Mann scheint etwas zu ahnen, doch Irene ist nicht in der Lage, mit ihm zu sprechen. Sie muss feststellen, dass ihr der eigene Mann ebenso fremd ist wie sie sich selbst, dass sie ganz von der oberflächlichen Beziehungslosigkeit ihrer Gesellschaftsschicht abhängig ist und das gefürchtete Ende ihrer Ehe nicht nur sozialen Abstieg, sondern vor allem auch Identitätsverlust bedeuten würde. Der psychische Druck treibt Irene beinahe in die Selbstzerstörung, bis sich herausstellt, dass die Erpresserin nicht die ist, die sie vorgibt zu sein.

Die 1913 erstmals in der Neuen Freien Presse publizierte Novelle, von Nicole Metzger dramatisiert, ist ein Psychothriller mit Gesellschaftskritik: einerseits durchleuchtet Stefan Zweig meisterhaft die Doppelmoral des Fin de Siècle, andererseits lässt sich die Geschichte darüber hinaus als aktueller Beitrag zu Sprachlosigkeit und Vertrauensverlust in Beziehungen heute interpretieren.

Kritik: http://www.european-cultural-news.com/von-stefan-zweig-zur-eigenen-unzulaenglichkeit/7167/

Mit Dana Proetsch, Peter Pausz, Nathalie Mintert, Christian Kohlhofer

Inszenierung/Dramatisierung: Nicole Metzger
Bühne: Harald Ruppert
Kostüm: Anna Pollack
Musik: Carl Horky & Band o5
Licht: Tom Barcal
Foto: Barbara Pálffy

Eigenproduktion/Wiederaufnahme
Donnerstag 6. bis Samstag 15. Juni,
täglich außer Sonntag und Montag 19.30 h
am Sonntag, 16.5., 17 h gastieren wir in der Evangelischen Pfarrkirche in Stoob!

EIN VOLKSFEIND
Von Henrik Ibsen

"ein starkes, aufwühlendes Stück in ungebrochener Aktualität. Eine kraftvolle Aufführung..." www.theatania.at
http://www.theatania.at

"Ein spannendes Stück, aufgefrischt mit kabarettistischen und aktionistischen Einlagen."
FALTER 44/12

"die Inszenierung...hat ihr Ziel erreicht, wenn auch nur eine einzige oder ein einziger im Publikum in Zukunft aus der schweigenden Mehrheit heraustritt."
www.european-cultural-news.com (Michaela Preiner)

Wiederaufnahme wegen des großen Erfolges! Nur 8 Vorstellungen!

2012-10-21b-volksfeind-spiKann es falsch sein, die Wahrheit zu sagen?

Niemals! meint Kurarzt Thomas Stockmann, der die Öffentlichkeit darüber informieren muss, dass die Wasserzuleitung des neuen Kurbades kontaminiert und gesundheitsschädigend ist. Medienleute und Lobbyisten unterstützen Thomas, sie sehen die Gelegenheit gekommen, die ungeliebte Stadtregierung zu stürzen. Der Stadtrat hingegen, Thomas' älterer Bruder, argumentiert mit den drohenden wirtschaftlichen Folgen des Umweltskandals für die Region, die endlich aus der Krise gekommen.Neu geschaffene Arbeitsplätze werden verloren gehen, der Touristenstrom versiegt!
Kann einer, der doch nur die Wahrheit sagt, zum „Volksfeind" werden?
Ibsens politische Tragikomödie aus dem Jahr 1882 stellt unangenehme Fragen nach dem Mehrheitsprinzip der Demokratie und zeigt, dass der Kampf für die Wahrheit genauso pervertieren kann wie eine Politik, die sich nur an Sachzwängen und Machtinteressen orientiert.

Mit Reinhold Kammerer, Christian Kohlhofer, Tony Matzl, Peter Pausz, Daniel Ruben Rüb, Samantha Steppan und Klaus Uhlich

Inszenierung: Gerhard Werdeker
Bühne & Kostüm: Martina Berger
Licht: Martin Schwab
Fotos: Barbara Pálffy

Gastspiel Matti Melchinger
Montag 17. & Mittwoch 19. Juni, 20 h (Achtung: 17. Juni ausverkauft!)
SCHAUSPIEL-EINE LIEBESERKLÄRUNG

 

Theater kleinWer ist ein Schauspieler, wenn er nicht spielt? Was geschieht hinter der Bühne? Eine junge Schauspielerin und ein junger Schauspieler untersuchen die ganze Welt des Theaters von der Garderobe aus:

"Was heißt dieses Lächeln beim Verbeugen? Alles nur Maske?"

 

Mit Carina Luif und Matti Melchinger

Trailer:schauspiel-liebeserklaerung

Eine Matti Melchinger Produktion - unterstützt von CASH FOR CULTURE/basis.kultur.wien



Kooperation
20. & 21. Juni 11 h (geschlossene Vorstellungen)
21. Juni, 20 h
DER WELTUNTERGANG
von Jura Soyfer

Im Rahmen von p[art], einer dreijährigen Partnerschaft zwischen der HBLVA Rosensteingasse und dem Theater SPIELRAUM, hat sich zusätzlich zu Theaterbesuchen, Improvisationstraining partweltunergang25und Workshops in der Schule auch eine neue Bühnenspielgruppe zusammengefunden. Diese präsentiert sich nun mit ihrem ersten Theaterprojekt: In Jura Soyfers DER WELTUNTERGANG wird der Komet Konrad losgeschickt, die Erde vom Ungeziefer Mensch zu säubern. Ein Wissenschafter findet eine Möglichkeit, den Weltuntergang abzuwenden, doch das scheint niemanden zu interessieren.




Mit Florian Eder, Adam Gaida, Anna Horner, Lena Kuhn, Gregor Müller-Guttenbrunn, Dragana Mustafic, Thomas Schroll
Bühnenspiel HBLVA Rosensteingasse

Leitung: Nicole Metzger & Peter Pausz
mit der Originalmusik von Jimmy Berg, arrangiert von Carl Horky, Kometenlied live gespielt
von Adam Gaida
Kostümbild: Anna-Miriam Jussel
Licht: Martin Schwab
Videos: gedreht vom Ensemble, bearbeitet und geschnitten von Florian Eder

Eintritt: freie Spende!

Fotos: Stephanie Grünberger
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Di/Mi 13./14. November 11h/14.30h/16h
DUDEL-GEKNUDDEL
Albin Paulus (Maultrommel, Dudelsack)
Di/Mi 15./16.Jänner 2013, 11h/14.30h/16h
FIEDEL-GERIESEL
Tscho Tscheissing (Viola, Violine)
März/April
ZITHER-GEZWITSCHER
Christoph Dienz (Fagott und Zither)
DI/Mi 4./5. Juni 2013 11h/14.30h/16h
QUETSCHEN-GEQUATSCHE
Ingrid Eder (Knopfharmonika, Banoneon)