DAS WAR DIE SAISON 2013/14

EIGENPRODUKTION im Rahmen von Kulturherbst Neubau
Donnerstag 19. bis Samstag 21. September 20h
aaarm RRREICH - OHNE EMPÖRUNG SIND WIR NUR MITLÄUFER!

aaarmrreich5Opera povera in 3 Akten mit Texten, Klaviermusik und Videos
im Rahmen von "Genug für alle - Kulturherbst Neubau 2013"

1. Akt "All das Vergangene" - Largo triste e maestoso
2. Akt "Blick rundum im Zorn" - Rondo al mondo
3. Akt "Darbst du noch oder lebst du schon?" - Presto furioso


Getrennter Zugang für Reiche in großer Abendgarderobe
- mit Sektempfang!
Economy Eingang vorhanden.

aaarmrrreich1Ich-Erzählungen unterschiedlicher Welten und Zeiten, gewürzt mit Theorie und Multimedia - eine lecture performance über die verwirrende, verstörende Gegenwart. Dabei treffen die kleinen Dinge auf Superreiche, die Passion der Proleten auf Luxus, und unvorstellbares Vermögen auf die Elenden. Aus alter Zeit, mitten in der Globalisierung, hier und jetzt. Gesungen und gespielt wird in der wachsenden Schere der Ungleichheit hin zum alles entscheidenden Satz:
Es gibt nur ganz arme, wenn es ganz reiche Menschen gibt.

auf der Bühne: Kristin Kehr und Tristan Jorde
Idee und Gestaltung: Gerhard Werdeker und Tristan Jorde
musikalische Leitung und Klavier: Elisabeth Herscht-Garrelts
Videos: Reinhold Kammerer

logo7  EINTRITT FREI!

 

 

 

Gastspiel/Uraufführung
Dienstag 1. bis Freitag 4. Oktober, 20 h
MACHT DER REITER PLUMPS oder
WAS HEISST HIER MISSBRAUCH

von Helga Leitner

Eine Frau, ein Mann in vorgerücktem Alter, eine neugierige Verwandte, ein Tagebuch mit Enthüllungen.
Ein Peiniger, der nur in der Reflexion von vier Jugendlichen auftritt, eine Klassenarbeit kurz vor der Matura über eine erotisch aufwühlende Novelle von Balzac. Sexuelle Identität.
Was passiert mit Menschen, die der Kindheit, der Unschuld ihrer Entwicklung zum Erwachsenen beraubt wurden?

„Es geht nicht darum, den täglichen Gräuelmeldungen noch ein paar Skandalgeschichten hinzuzufügen, sondern eher um die Frage: Wie gehen wir damit um ?"
Helga Leitner

es spielen
Anna Dangel, Stefanie Gmachl, Herbert Eigner, Renate Gippelhauser, Andrea Nitsche, Alexander Nowotny

Regie/Dramaturgie – Günther V. Wlach
Regieassistenz - Marie Johannsen
Produktionsleitung – Helga Leitner
Presseberatung - Anja Schmidt
Komposition – Maximilian Wlach
Choreographie - Harald Baluch
Technik - Manfred Nowotny

Für Programmheft und Ankündigungsplakat stellt die Künstlerin Jopie den Dulk Bilder aus ihrer Serie „Schattenkinder" zur Verfügung.

Karten/Pressekontakt: 0676/500 89 38 ( THEATERGRUPPE MIMOSEN )
https://www.facebook.com/TheatergruppeMimosen

Eigenproduktion/Uraufführung
Montag 21. Oktober , 19.30h
22. Oktober bis 23. November, 19.30 h, täglich außer Sonntag und Montag
und außer Sa 16. und Mi 20.11.!

Achtung! Do 21.11., Fr 22,11, AUSVERKAUFT!
Vorstellungsdauer mit Pause bis max. 22.30 h
DER ZAUBERBERG
Der Roman von Thomas Mann in der Bühnenfassung von Gerhard Werdeker

Fotos: Barbara Pálffy
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Hans Castorp besucht seinen Vetter in einer Lungenheilanstalt in der Schweiz. Aus ursprünglich geplanten drei Wochen werden sieben Monate und schließlich sieben Jahre. Die morbide internationale Gesellschaft, die zwischen Krankheit und Tod, Poiltisieren und Philosophieren ihren eigenen, welt- und zeitentrückten Kosmos geschaffen hat, schlägt den jungen Mann in ihren Bann. Er entzieht und verweigert sich den Anforderungen des normalen Lebens und ergibt sich der Faszination der geheimnisvollen Madame Chauchat. Am Ende sprengt der Donnerschlag des Ersten Weltkriegs den Zauberberg.

Thomas Manns Jahrhundertroman, als „humoristisches Gegenstück" zum „Tod in Venedig" geplant, folgt seinen Protagonisten mit ironischer Distanz. Die Orientierungs- und Ratlosigkeit des jungen Mannes in einer sich verändernden Welt greift ein zentrales Thema der Moderne auf, in dem sich unsere Gegenwart spiegelt.

mit Peter Fuchs, Markus Hamele,Tristan Jorde, Christian Kohlhofer, Katharina Köller, Matthias Messner, Klaus Uhlich

Dramatisierung und Inszenierung: Gerhard Werdeker
Raum: Harald Ruppert
Kostüm: Anna-Miriam Jussel
Musik: Karl Horky
Video: Reinhold Kammerer
Licht: Svetlana Schwin

https://www.facebook.com/events/1415672835317481/?fref=ts

Kritiken:
Der Zauberberg" wurde von Gerhard Werdeker in eine Bühnenfassung gegossen, die vor allem eines tut – das im Theater allgemein übliche Tempo reduzieren. Was vielleicht auf den ersten Blick anachronistisch wirkt, ist beim genauen Hinschauen und Hinhören jedoch brandaktuell.....eine sehr stimmige Inszenierung mit schauspielerischen Höchstleistungen und Entdeckungen. Dass damit auch dem Nach-Denken viel Raum ermöglicht wird kann als zusätzliches Give-away aufgefasst werden. http://www.european-cultural-news.com/wo-die-zeit-stehen-bleibt/7916/Wo die Zeit stehen bleibt

"geschickt eingesetzten Projektionen ... das sympathische Ensemble ... wer sich auf die Thematik einlässt, erlebt eine Geschichte, die nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch zur Reflexion anregt. Das Stück ist eine gelunge Einleitung und mentale Vorbereitung auf das Gedenkjahr 2014.
http://www.theatania.at/de/blog/beitrag/kurzkritik-der-zauberberg-im-theater-spielraum.htm#.UmgzeFOEyec

 

Matinée/Gastspiel
Sonntag 10. November 12 h (Kartenreservierung ohne Frühstück möglich; Frühstück ab 11h ist bereits ausreserviert!!!)
GRAMMOFOX - Musik der wilden 20er Jahre

Grammofox-05739 NinaKnielinEine heiße Matinée in frechem Foxtrottschritt, mit spitzzüngigen, doppeldeutigen Texten, vertont von den großen Komponisten der Revuen und Kabaretts der Zwischenkriegszeit - kurzweilig mit einem Wimpernschlag Ironie!

 


mit Karoline Gans, Martin Genahl, Matthias Klausberger, Vera Rausch, Michael Schmidinger, Gerhard Walter

 

 

Montag, 18. November, 19 h
Eva Brenner (Hg.)
ANPASSUNG ODER WIDERSTAND

Freies Theater heute. Vom Verlust der Vielfalt

mit Beiträgen von Marlene Streeruwitz, Gerhard Ruiss, Ulf Birbaumer, Leo Gabriel, Walter Baier, Erwin Riess, Richard Schechner, Birgit Fritz, Hubsi Kramer, Ula Schneider, Josef Szeiler u. a.
PROMEDIA Verlag 2013

Diskussion/Roundtable mit anwesenden AutorInnen und der Herausgeberin

Eintritt frei!

 

Literaturmatinée/Gastspiel
Sonntag 8. Dezember 12h
(Frühstück ab 11h möglich, bitte bis 6.12. reservieren!)
UNTEN/OBEN
Texte von Stephanie Grünberger
Die junge österreichische Autorin hat 2012/13 erstmals Lyrik veröffentlicht und die Uraufführung ihres Stücks UND DANN WIRST DU GETRUNKEN inszeniert. Nun gestaltet sie gemeinsam mit dem Musiker und Komponisten Hannes Bleiziffer einen literarisch-musikalischen Ausflug in eine Welt mit weltschmerzlichen Ecken und Kanten, die Harmonie, Humor und Schwingung kennt.

Text & Lesung: Stephanie Grünberger
Musik: Hannes Bleiziffer

https://vimeo.com/79845436

 

Montag 9. Dezember, 17.30h
ALLES GUTE-EIN UMGANG

Der Adventumgang durch Kulturinstitutionen des 7. Bezirks macht auch heuer wieder im Theater SPIELRAUM Station. Matti Melchinger zeigt 15 min aus seinem neuen Projekt.

komplettes Programm: http://www.musicaustria.at/allesgute
https://www.facebook.com/adventumgang

Eintritt frei!

 

Gastspiel/Uraufführung
Dienstag 10. , Donnerstag 12., Freitag 13., Samstag 14. Dezember, 19.30 h
& Mittwoch 11., 10.30 h
Achtung: Premiere Di 10.12.& Fr 13.12., 19.30 h ausverkauft! Die Vormittagsvorstellung am Freitag 13.12. fällt aus!
WIR KINDER EUROPAS – KASPAR HAUSER

Von Matti Melchinger

kindereuropasIn fast jedem Zeitalter finden wir Kinder, die als gebrochene Gestalten aus dem Nichts auftauchen. Plötzlich stehen sie da. Sie sind die "Kinder Europas", ja, die Kinder der ganzen Welt. Sie erregen ungeheures mediales Interesse. Ein Beispiel für so ein Kind war Kaspar Hauser. Zusammen mit einem anderen Opfer lebt er nun wieder zurückgezogen in dem Keller, aus dem er einst kam.
Alle Kraft ist verschwunden.



Doch plötzlich verirrt sich jemand kindereuropas3herein.



Nach „EFFI BRIEST-EIN PROZESS" und „SCHAUSPIEL – EINE LIEBESERKLÄRUNG" die dritte Produktion von Matti Melchinger mit einer Gruppe Jugendlicher.




mit Katarina Von der Emde, Flora Pálffy, Carina Luif, Matti Melchinger

Regie & Raum: Matti Melchinger
Lichtdesign & Technik: Andreas Ladik
Fotos: Barbara Pálffy

Trailer Kinder Europas:
http://www.youtube.com/watch?v=eeauE9gDX-Y&feature=youtu.be

Kritik; "Eineinhalb dichte, spannende, von hohem gedanklichen und sprachlichem Niveau gekennzeichnete Stunden" - http://kurier.at/lebensart/kiku/verkannte-kinder-als-retter-europas-und-der-welt/40.276.403

Gastspiel
Dienstag 7. (Premiere, kein Theaterdienstag) bis 11. Jänner 2014, 20 h
GRRRIMM
GRRRIMMPR2panySchneewittchen als Punk?
Hintergründig-humorvolle Verfremdung der bekanntesten Märchen von Grimm nach dem Bestseller von Karen Duve:
garantiert nur für Erwachsene! Eine poetische Reise in die Abgründe der Fantasie, die verzaubert und verstört zugleich.


 

von und mit Dana Proetsch und Walter Reiterer

Foto: Alfred Pany


 

 

Gastspiel/Uraufführung
Dienstag 21.(Premiere, kein Theaterdienstag) bis Samstag 25. Jänner 19.30 h
& (nur mit Reservierung) Mittwoch 22., 10.30 h
Dauer: 95 min
(Achtung, Di 21.1. 19.30 h,  Do 23. Jänner 10.30 h & Fr 24.1., 19.30 h ausverkauft!)
SOPHIE SCHOLL: EIN PROZESS
von Matti Melchinger

„Die Sonne scheint noch, das heißt wir haben die Hoffnung noch nicht aufgeben!"

sophieschollprozess4Anhand an die Geschichte von Sophie Scholl und der Weißen Rose setzt sich eine Gruppe Jugendlicher mit dem Thema Widerstand auseinander:

Was bedeutet es, sich gegen ein fest verankertes System aufzulehnen?

Unter Opferung ihres Lebens hat Sophie Scholl es "geschafft", sie hat etwas bewegt und ist zur Ikone geworden.

Doch wie können wir heute etwas bewegen?

 

Mit:
Flora Pálffy, Carina Luif, Angela Walker, Florian Eder, Matti Melchinger, Maximilian Schranz, Florentin Huemer, Veronika Ficek, Fanni Schneider, Tara Ewers, Lena Aschauer

Regie: Matti Melchinger
Assistenz: Carina Luif
Technische Leitung:Andreas Ladik
Foto:Barbara Pálffy

Kritik kiku: http://kurier.at/lebensart/kiku/von-sophie-scholl-bis-zum-hier-jetzt/47.608.341

 

 

Gastspiel Basis.Kultur.Wien
Dienstag 28.(Premiere) bis Donnerstag 30. Jänner, 20 h-Achtung: ALLES AUSRESERVIERT!
DIE ZERSTÖRUNG EINER SCHNEIDERPUPPE ODER DER TOD EINES LEUCHTTURMS
Poetisches Theater von H.C. Artmann

Aufführung von AmateurschauspielerInnen der Theatervereine von Basis.Kultur.Wien

Auszüge, Fragmente und reiche Textminuten aus dem poetischen Theater von H.C. Artmann für mehrere Frauen, ein paar Männer und einen blinden Passagier.

als blinder Passagier: Helmut Berger
Musik: Oskar Aichinger
Regie: Joseph Hartmann

Eintritt frei, Achtung: ALLES AUSRESERVIERT! >auf Risiko Restkarten an der Abendkasse!

Eigenproduktion/Matinée
Sonntag 16. Februar 12 h (Frühstück ab 11 h möglich, bitte bis 14.2. reservieren!)
VOR DER PREMIERE - LUST AUF...DER STREIT?

Einführungsmatinée zur neuen Eigenproduktion von Marivaux' "DER STREIT":

Die prominente Theaterwissenschafterin und Kritikerin Hilde Haider-Pregler, eine ausgewiesene Expertin für das Theater des 18. Jahrhunderts, wird über Marivaux und seine Zeit sprechen, Dramaturgin Nicole Metzger stellt Fragen an den Regisseur und das Ensemble.

Mit Hilde Haider-Pregler, Nicole Metzger, Peter Pausz und dem Ensemble

Eigenproduktion
Samstag 22. Februar (Premiere),
25. Februar bis 22. März, Dienstag bis Samstag, 20 h
DER STREIT
von Pierre Carlet de Marivaux

Wer hat zuerst die Unbeständigkeit der Liebe in die Welt gebracht, Männer oder Frauen? Um diese alte Frage wissenschaftlich exakt beantworten zu können, veranstalteten die Mächtigen einst ein grausames Experiment: zwei Mädchen und zwei Buben wurden in völliger Isolation aufgezogen und nach vielen Jahren nun endlich aufeinander losgelassen.
In einer Art psychologischen Laborsituation werden Geschlechtertypisierungen und – klischees untersucht, bestätigt, konterkariert.

Fotos: Barbara Pálffy
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Denn menschliche Versuchskaninchen sind immer für Überraschungen gut. Besonders wenn unser Streit sich im Sinne des gender mainstreaming nicht um Zickenkrieg und Männerfreundschaft, sondern um das Thema Narzissmus dreht...

Marivaux, Rokoko-Dichter des 18. Jahrhunderts, war ein scharfer Analytiker der menschlichen Natur. In seinem späten Einakter „Der Streit" (1744) fasst er noch einmal mit großer Finesse und in abstrahierter Form eines seiner Lebensthemen auf.

Kritik: "Ein interessanter Abend, der mit hohem Risiko gefahren wird und gerade deswegen viel Diskussionspotential in sich trägt. Sehens- und vor allem diskussionswürdig"resümiert Michaela Preiner von European Cultural News (http://www.european-cultural-news.com/ein-menschenexperiment-mit-unbekanntem-ausgang/8452)

mit David Czifer, Rina Juniku, Christian Kohlhofer, Yvonne Laussermayer, Max Mayerhofer, Anja Waldherr

Inszenierung: Peter Pausz
Austattung: Jenny Schleif
Dramaturgie: Nicole Metzger
Fotos: Barbara Pálffy

Gastspiel
Donnerstag 27. bis Samstag 29. März, 20 h
ROSEN AUF DEN WEG GESTREUT
oder DAS LEBEN MUSS MAN KAUEN

Kurt Tucholsky trifft Hanns Eisler
eislerHundert Jahre seit Ausbruch des Ersten Weltkriegs – heuer ein großes Thema, auch im Theater SPIELRAUM. Aber was kam danach? Wurde drauf los gelebt, daraus gelernt, alles ignoriert? Gab es Hoffnung? Oder wurde gar Neues gewagt?
Kurt Tucholsky hat darüber in seiner unnachahmlich scharfen und bitterbös- witzigen Art geschrieben. Er hat gewarnt, aufgezeigt gegen Dummheit und Reaktion.
Hanns Eisler, in Wien aufgewachsen, ein Schüler Schönbergs, später in die Emigration getrieben, vertonte viele dieser großartigen Texte und schuf berührende Elegien genauso wie beißende Spottlieder.
Warum klingen viele dieser Werke, als wären sie erst gestern geschaffen worden?
Eine erschreckende Kohärenz zur Ära der Finanzhaie und Populisten heute. Aber auch ein lustvoller Blick ins pralle Leben. Denn dafür standen beide Künstler.
Ein Abend voll Satire, Spott, Spaß, Warnung und Hoffnung. In Text und Liedern.
Denn es gilt: Das Leben muss man kauen!


Mit Tristan Jorde und Kristin Kehr (Idee, Lieder, Szenen)
Am Klavier: Elisabeth Herscht-Garrelts

https://www.youtube.com/watch?v=MI6lKEfjqqI&feature=youtu.beRosen...

 

 

Sonntag, 6. April., 12 h (Frühstück ab 11 h möglich, nur mit Reservierung bis 4.4.)
WERKSTATTMATINÉE WAHLVERWANDTSCHAFTEN

Komplexe menschliche Beziehungen in Verbindung mit chemischen Formeln - ein Text voller Wortwitz und Musikalität: Goethes Roman "Die Wahlverwandtschaften" in der Bühnenfassung und Inszenierung von Matti Melchinger wird im Juni im Theater SPIELRAUM Premiere haben. Das aus Jugendlichen bestehende Ensemble gibt Einblick in die Probenarbeit, seine Motivation, sich mit diesem Stoff zu beschäftigen und liest Szenen aus dem Roman.

Mit Tara Ewers, Matti Melchinger, Flora Pálffy, Maximilian Schranz

Donnerstag 24. April, 20 h (Premiere)
bis 24. Mai, täglich außer Sonntag und Montag und außer Samstag, 17.5., 20 h
Eigenproduktion
WELTEN VON GESTERN
Menschenbilder aus dem Großen Krieg
von Stefan Zweig

Stefan Zweigs nachgelassenes Romanfragment "Clarissa" war als Gegenstück zu seiner Autobiographie "Die Welt von gestern" geplant: "die Welt von 1902 bis zum Ausbuch des Krieges vom Erleben einer Frau gesehen". Ausführen konnte Zweig vor seinem Selbstmord hauptsächlich die Zeit um den Ersten Weltkrieg. Die Novellen "Episode am Genfer See", "Der Zwang" und andere Texte Stefan Zweigs ergänzen das Panorama anhand von ungewöhnlichen Einzelschicksalen. Nicht die Ereignisse an der Front, sondern menschliche Beziehungen, weibliche und pazifistische Perspektiven stehen im Mittelpunkt: die Tochter eines österreichischen Offiziers liebt einen Franzosen, der plötzlich als Feind gilt, ein schon für untauglich erklärter Soldat soll sich einer neuerlichen Musterung stellen, ein russischer Flüchtling will nur nach Hause; ein traumatisierter Soldat verweigert den Dienst und wird zum Schieber...

Fotos: Barbara Pálffy
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mit Samantha Steppan; Peter Buchta, Matthias Messner, Peter Pausz und Klaus Uhlich


Bühnenfassung und Inszenierung: Nicole Metzger
Bühne: Harald Ruppert
Kostüm: Anna-Miriam Jussel
Sound: Karl Horky
Video: Reinhold Kammerer
Licht: Martin Schwab

Kritik european cultural news:"Eine erzwungene Emanzipation: bestechend, brillant, brisant"


Kritik theatania: "Einen spannenden Beitrag zum Themen-Schwerpunkt „100 Jahre erster Weltkrieg" steuert das Theater Spielraum mit seiner jüngsten Eigenproduktion "Welten von gestern" bei"

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CINELLO
Interaktive Konzerte für Kleinkinder von 1 bis 3 Jahren

Di/Mi 12./13. November
HICK-HACKBRETT
Franziska Fleischanderl (Hackbrett)
Di/Mi 14./15. Jänner 11h/14.30h/16h
PI-PA-POSAUNE
Manfred Ptak (Posaune, Fender Rhodes)
Di/Mi 18./19. März
PRO-UND KONTRABASS
Alexandra Dienz (Kontrabass)
Di/Mi 20./21. Mai 11h/14.30h/16h
KREUZ - UND QUERFLÖTE
Vera Fischer (Piccoloflöte, Querflöte, Bassflöte)

Franziska Adensamer (Schauspiel), Lilian Genn (Konzept, Regie), Lena Schwentenwein (Ausstattung)

ALLE KONZERTE AUSVERKAUFT! Informationen: jeunesse, Bösendorferstr.12, 1010 Wien, tel: 01 505 63 56

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Koproduktion
Montag, 2. Juni, 20 h (Premiere)
3., 5., 6., 7. Juni 20 h
& 5., 6. Juni 10.30 h (Vormittagsvorstellungen nur mit Reservierung!)
DIE WAHLVERWANDTSCHAFTEN
Szenen aus dem Roman von Johann Wolfgang von Goethe
Theater von Jugendlichen für Jugendliche und Erwachsene

Fotos: Barbara Pálffy
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Goethe hat den Titel seines 1809 veröffentlichen Romans seiner naturwissenschaftlichen Kenntnis
über chemische Verbindungen entlehnt: Bei ausreichend starker Affinität lösen sich die Bestandteile dieser Verbindungen voneinander, um sich mit einem freigewordenen Partner der anderen Verbindung aufs Neue zu vereinigen. Ähnliches geschieht im Zwischenmenschlichen, als die Eheleute Charlotte und Eduard, die zurückgezogen auf ihrem Gut leben, einen befreundeten Hauptmann und Charlottes Nichte bei sich aufnehmen: Überkreuzungen, Verwirrungen und ungewollte Liebschaften. Doch dann nimmt alles ein bitteres Ende.
Eine Gruppe Jugendlicher konzentriert sich in der Bühnenfassung von Matti Melchinger vor allem auf den ersten Teil des Meisterwerks, das als Goethes bester und rätselhaftester Roman gilt.

Mit Tara Ewers, Florentin Huemer, Flora Pálffy, Maximilian Schranz

Inszenierung, Bühnenfassung und Raum: Matti Melchinger
Soundkomposition und Lichtdesign: Andreas Ladik

Kritik Kurier - http://kurier.at/lebensart/kiku/jugendliche-spielen-goethes-wahlverwandtschaften/68.609.282

 

 

 

Kooperation/SchülerInnenprojekt
Samstag 14. Juni, 20 h (Premiere)
16., 17., 18. Juni, jeweils 10.30 h (geschlossene Vorstellungen)
DER LECHNER EDI SCHAUT INS PARADIES
von Jura Soyfer

Die Zusammenarbeit zwischen der HBLVA für Chemische Industrie Rosensteingasse und dem Theater SPIELRAUM wird im Rahmen des Programms p[art] - Partnerschaften zwischen Schulen und Kultureinrichtungen durchgeführt und von KulturKontakt Austria und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur unterstützt. Dadurch werden Aktivitäten in der Schule und regelmäßiges Bühnenspiel ermöglicht. Die Schüler und Schülerinnen präsentieren heuer wieder ein Stück von Jura Soyfer. DER LECHNER EDI SCHAUT INS PARADIES: Würde es der Menschheit besser gehen, wenn man den technischen Fortschritt rückgängig machen könnte? Wo müsste man da frühestens ansetzen? Der Arbeitslose Edi begibt sich auf Zeitreise...

Mit SchülerInnen und Schülern der HBLVA Rosensteingasse/Bühnenspiel: Florian Eder, Anna Horner, Magdalena Horvath, Philip Morgenfurt, Björn Schneider, Cassandra Schober, Georg Simon, Katharina Thiel, Marlene Weidner

Leitung: Nicole Metzger & Peter Pausz

Eintritt: freie Spende!