DAS WAR DIE SAISON 2015/16

Die Hausinhabung führt eine Trockenlegung der Außenmauern durch. Dadurch muss das Theater SPIELRAUM den Theatersaal als Ausweichlager benutzen, im Juni und Juli herrscht die Baustelle! Proben und Workshops wieder ab August, Vorstellungen ab Mitte September!

 
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Kultur.Herbst.Neubau 2015 - Zwischen Drinnen und Draußen
Freitag 18., Samstag 19. & Sonntag 20.9.2015, jeweils 20.00 h/20.40h/21.20h
Achtung! Freitag 18., 20h und So 20., 21.20h AUSRESERVIERT!

10VE

partizipative musikalische Biofeedback- und Bewegungskomposition für zwei Aktuators und ein Publikum

von und mit Katharina Köller & Antoni Rayzhekov

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Das Künstlerpaar Antoni Rayzhekov und Katharina Köller lädt zu seiner intimen Performance 10VE – partizipative, musikalische Biofeedback- und Bewegungskomposition für zwei Aktuators und ein Publikum ein. Die zwei Performer transformieren ihre Körper in Musikinstrumente, indem sie ihre Biosignale – Herzschlag, Körperspannung, Atem und Bewegung, sowie ihre körperlichen Reaktionen aufeinander – in Klänge verwandeln. Gleichzeitig wird die Aktivität des Publikums von einem Bewegungs-Detektions-System erfasst und ebenfalls zu Geräuschen gemacht, die sich in das Klangbild integrieren, es aber auch stören können.
Die Performance ist eine Verkörperung der gegenseitigen Überwachung zwischen Performer und Publikum, die einander beeinflussen und gemeinsam die audiovisuelle Komposition steuern.
10VE enthüllt die unaufdringliche und sogar attraktive Natur digitaler Geräte und Plattformen, die still und heimlich private Informationen sammeln und uns dahin locken freiwillig alles zu teilen.

Eintritt frei, keine Sitzplätze, da die Bewegung des Publikums Teil der Performance ist, limitierte Plätze - Zählkartenreservierung empfohlen!

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www.kulturherbstneubau.at

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Gastspiel Junges Theater Wien
1. (ausreserviert, Warteliste), 2., 3., 5., 6. Oktober, 20h & 5., 6. (ausreserviert, Warteliste), Oktober 10.30h (Vormittagsvorstellungen nur mit Gruppenreservierung)
ELEKTRA
von Hugo von Hofmannsthal

Nach einjähriger Pause kehrt Matti Melchinger mit einem neuen Team aus jungen Schauspielstudentinnen und -studenten zurück. Die Produktion „Elektra" setzt einen Neuanfang als "Junges Theater Wien", das seine früheren Prinzipien und Visionen fortführt: „ Stück ist Stück, Text ist Text, SchauspielerIn ist SchauspielerIn. In der Vereinigung dieser Komponenten suchen wir nach unserer Wahrheit im Hier und Jetzt!"

IMG-20150627-WA0000Elektra wartet sehnsüchtig auf ihren verbannten Bruder Orest, der Rache üben soll an ihrer Mutter Klytämnestra und deren Geliebten Ägisth. Die beiden haben einst gemeinsam Agamemnon getötet, Elektras über alles geliebten Vater. „Ich weiß nicht wie die Götter sind, ich weiß nur, sie haben diese Tat mir auferlegt und sie verwerfen mich wofern ich schaudre" (Orest). Hugo von Hofmannsthal konzentriert Sophokles' Vorlage fein und präzise auf psychologische Vorgänge in einer absterbenden dekadenten Gesellschaft und bringt den Zuschauer immer wieder zur Auseinandersetzung mit persönlicher Schuld.

Mit: Shirina Granmayeh, Jakob Oberschlick, Henrietta Rauth, Fanni Schneider, Nikolaas von Schrader
In der Videoeinspielung: Max Kolodej

Inszenierung: Matti Melchinger
Assistenz & Video: Florian Eder

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Literaturmatinée/Gastspiel
Sonntag 4. Oktober 12 h (Frühstück ab 11h AUSRESERVIERT!)
UND MORGEN 9 UHR 30 GEHT MEIN ZUG
Eine Reise durch Lyrik und Prosa von Lili Grün
Es gilt, eine fast vergessene Dichterin wiederzuentdecken: die Wiener Jüdin Lili Grün, die 1942 in Maly Trostinec ermordet wurde. Über Theater und politisches Kabarett kam sie in den 1920/30er Jahren als Schauspielerin nach Berlin und bald zum Schreiben. Ihre Werke waren der „neuen Sachlichkeit" eines Tucholsky oder Kästner stilistisch nah – allerdings schrieb sie aus betont weiblicher Sicht über Existenzprobleme, Liebeskummer und „österreichische Zustände", die uns ganz heutig erscheinen.


Mit Gerda Kamna und Andrea Nitsche

 

 

Eigenproduktion
27. (Premiere) bis 31.Oktober, 3. bis 7., 10. bis 14. & 24. bis 28. November, 20h

DAS GELD

Der Roman von Emile Zola in der Übersetzung und Bühnenfassung von Gerhard Werdeker

Im Mittelpunkt steht Aristide Saccard, der sich an der Börse neu etablieren will. Sein Nachbar, der Ingenieur Georges Hamelin hat Pläne im Nahen Osten. Daraufhin gründet Saccard eine Bank in Form einer Aktiengesellschaft. Da sein Bruder Minister ist und er sich überdies durch den Kauf einer Zeitung absichert, läuft der Verkauf der Aktien munter an. Jetzt beginnt eine irrwitzige Jagd nach immer höheren Kursen, die auf entlarvende Weise die Spiel- und Spekulationslust von Menschen unterschiedlichsten Herkommens beschreibt und das Geld als das zeigt, was es in diesem Fall ist:
ein Fetisch...

Emile Zola, Romancier und Journalist des 19. Jahrhunderts, bekannt für sein Engagement in der Affäre Dreyfus, schrieb mit dem 20 bändigen Roman-Zyklus „Die Rougon-Macquart" die „Natur-und Sozialgeschichte einer Familie im Zweiten Kaiserreich". Er gilt als ein Begründer des Naturalismus. Mehrere seiner Romane wurden schon zu seinen Lebzeiten erfolgreich dramatisiert. Aber warum klingt dieser 125 Jahre alte Text so aktuell?

Mit Daniel Ruben Rüb sowie David Czifer, Maximilian Gruber-Fischnaller, Gunter Matzka, Claudia Marold, Dana Proetsch, Martin Purth, Julian Sark, Robert Stuc

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Inszenierung: Gerhard Werdeker
Ausstattung: Anna Pollack
Fotos: Barbara Pálffy

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Kurier Artikel
European Cultural News

Literaturmatinée/Gastspiel
Sonntag 8. November 12 h (Frühstück ab 11h möglich mit Reservierung bis 6.11., limitierte Plätze!)

IN MIR SCHLUMMERT DADA

Nach "ursonate" und "DADA im 7ten" ein neues dadaistisches Programm mit anschließender Publikumsdiskussion!

Mit Koloman Haslinger

Gastspiel/Literaturmatinée
Sonntag 22. November, 12h (Frühstück ab 11h möglich mit Reservierung bis 20.11., limitierte Plätze)

DIE MEMOIREN DES PETERHANNS VON BINNINGEN

von Curt Goetz

Elegant, brillant, witzig sind die Erinnerungen des großen Theatermanns Curt Goetz - dargeboten als schräge performance über die Angst vor Frauen!

Mit Katharina Köller, Matthias Messner, Robert Stuc

Gastspiel Ensemble proArte
3., 4., 5. Dezember, 20h

BESUCH

von Martina Murzek (Uraufführung)

David, Mitte 30, sitzt bei Kaffee und Kuchen und sinniert über die Welt. Da bekommt er Gesellschaft...mit Folgen...

Integratives Theater mit Florian Jung, Silvia Mayer, Max Mayerhofer, Martina Murzek
Regie: Martina Murzek

 Gastspiel
10., 11., 12. Dezember 20h

wEG Mit dER wELT

von Stephanie Grünberger (Uraufführung)

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Ein absurdes phlosophisches Theaterstück.
Keiner geht zum Lachyoga und betrügt seinen Hund und "Glückliche Tage" hat man auch nicht immer, aber einen Mikro- und einen Makrokosmos.

Mit Karoline Gans, Régis Mainka, Ramona Mühlthaler

WEG mit der Welt - Teaser


Regie: Stephanie Grünberger
Bühnenmedien: Marcus Saravia
Produktion: Angie Dittrich

Eigenproduktion
Montag 11. Jänner (Premiere) Vorstellungen 12. Jänner bis 6. Februar, Di-Sa 19.30 bis ca .21.15 h

SLADEK ODER DIE SCHWARZE ARMEE

von Ödön von Horvath

Sladek 2016Sladek ist ein junger Mann ohne Ausbildung, ohne Arbeit, ohne Familie – ein einsamer Mensch, der viel nachdenkt und sogar davon überzeugt ist, dass man selbständig denken soll. Dennoch sucht er Anschluss bei der „Schwarzen Armee“, einer rechtsradikalen Untergrundbewegung, die den Sturz der Republik anstrebt, und wird so zum Prototyp des Mitläufers: ohne eigentlich ein Mörder zu sein, begeht er einen Mord. Als die „Schwarze Armee“, von staatlicher Seite eine Zeit lang durchaus geduldet, schließlich doch aufgelöst wird, will niemand je von ihrer Existenz gewusst haben, und Sladek gerät als angeblicher Einzeltäter in die Mühlen des neuen Systems, dem nichts anderes wichtig ist als die Aussicht auf wirtschaftlichen Aufschwung.

„Sladek“ ist ein frühes Stück des österreichisch-ungarischen Dichters Ödön von Horváth und spielt in der Weimarer Republik im Jahr der großen Inflation 1923. In sprachlicher Brillanz und Schärfe zeichnet Horváth Figuren, die keiner platten Aktualisierung bedürfen, sein Sladek ist eine Gestalt zwischen Hašeks Schwejk und Büchners Woyzeck, und sein Schöpfer weist ihm sogar einen möglichen Ausweg in eine utopische Zukunft…

Mit Alexander T. T. Mueller, Dana Proetsch, Julian Sark, Dominic Marcus Singer, Abraham Thill, Benjamin Turecek, Anja Waldherr

Inszenierung: Nicole Metzger & Reinhardt Winter
Raum: Harald Ruppert
Kostüme: Anna Pollack

Foto: Barbara Pálffy       

Kritik european cultural news   "...das Ensemble überzeugt durchgehend."              

Kritik Wiener Zeitung  "Gut inzeniertes Horváth-Stück, aktueller denn je. ... Aus dem ausgezeichnet agierenden Ensemble sticht Dominic Marcus Singer in der Titelrolle noch um eine Nuance hervor...  Wohltuend ist, dass die Inszenierung die Aktualität nicht krampfhaft betont..."   

Kritik kurier.at "verblüffend arge Paralllelen zu aktuellen Entwicklungen ...starke Ensembleleistung."     

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event auf facebook (Premiere)

facebook nach der Premiere

Sonntag 31. Jänner, 12h & 13.30h Achtung:BEIDE VORSTELLLUNGEN AUSRESERVIERT!!
Gastspiel/Literaturmatinée

IZANAGI UND IZANAMI

von ERICH FRIED

Das neu entdeckte Hörspiel als Welturaufführung erstmals auf einer Bühne!
 
friedmatineeErich Fried verknüpft den Mythos der beiden Halbgöttern Izanagi und Izanami, durch deren liebende Vereinigung die japanischen Inseln und Japans gesamte Götterwelt entstehen, mit der wunderbaren Liebesgeschichte von Orpheus und Eurydike.  Es entsteht eine Dichtung, deren Sog sich niemand entziehen kann, die berührt in der Tragik der durch den Tod getrennten Liebenden, die berückt durch den Reiz der japanischen Poesie. 

(Urheberrechte bei Nachlass Erich Fried - Testamentsvollstrecker RA Kurt Groenewold)
 

 
 
 Mit Elsa Schwaiger, David Czifer, Max Mayerhofer
Regie: Peter Pausz

Gastspiel Basis.Kultur.Wien
10. bis 12. Februar – 20 Uhr

AUS FRANZENSBAD

von Marie von Ebner-Eschenbach

Eine humoristisch gewagte gärtnerische Kommunikation gegen Buchstaben im Ruhestand.

"Kommet zu mir alle, die Ihr gelangweilt und verdrießlich seid, - ich will Euch über Franzensbad unterhalten.“
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Amateur trifft Profi – Amateurschauspielerinnen
von Basis.Kultur.Wien spielen mit Dana Proetsch (Figur 1)

Regie: Joseph Hartmann
Komposition/ Musik: Oskar Aichinger

Eintritt frei!

Gastspiel Verein XYZ
Samstag 13. Februar – 19 Uhr -- AUSRESERVIERT! Restkarten nur noch an der Abendkasse!

OKNO NA ŚWIAT

von Magdalena Marszałkowska – in polnischer Sprache!!!

Halina ist sechzig und einsam. Sie baut eine Mauer um sich herum und versinkt immer mehr in ihrer eigenen Welt.
Wo liegt die Grenze zwischen Realität und Phantasie?

Mit Halina Graser und Wojciech Czarniak,
Katarzyna Kuczer, Marcin Marszalkowski,
Kamila Ploszajska, Katarzyna Waniek.
Inszenierung: Magdalena Marszałkowska
Ton & Licht: Mariusz Orchel

Gastspiel open house theatre
18. Februar bis 10. März,
Dienstag bis Samstag –19.30 Uhr

THE IMPORTANCE OF BEING EARNEST

by Oscar Wilde – in englischer Sprache!!!

Two bachelors, having nothing better to do with their days than engage in conversation and nibble on Lady Bracknell’s cucumber sandwiches, invent „very useful“ and „invaluable“ alter egos, in order to escape the monotony of their lives. Both using the pseudonym Earnest, they try to win the hearts of Gwendolen and Cecily... Wilde, in all his genius, ridicules the sensibilities of Victorian society with brilliance and ease, using some of the most bizarre and best loved characters in British theatre! As the plot thickens, and truths emerge, the vital importance of being earnest is a lesson to be learned through hilarious misadventure!”

Director: Alan Burgon
Costume Design: Jennifer Kobb

LILY IN FAIRYTALE LAND

nur 4. März 15h für Kinder von 6 bis 12 contact Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

tickets by Telephone Mon-Fri between 10am-2pm
+43 (0)680 225 12 90

Benefiz-Matinée
Sonntag 21. Februar – 12 Uhr bis ca. 14.30h
(diesmal kein Frühstück - Buffet in der Pause)

ERWEITERN WIR DEN SPIELRAUM!

Benefiz für Flüchtlinge im 7. Bezirk

Texte & Lieder vorgetragen von
Florentin Groll, Sylvia Haider, Jascha Lämmert, Alexander Lutz,
Mischa Pilss-Reading, Martin Sommerlechner,
Die Träumer & Überraschungsgästen

Begrüßung durch Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger

Eintritt: Freie Spenden für das Notquartier in der Schottenfeldgasse 34  logo7

Literaturmatinée/Gastspiel
Sonntag 6. März – 12 Uhr

THE STORY OF SORRY

ODER MÖGLICH WÄR’S
(schließlich haben wir alle Freiheit)

Eine szenische Lesung.
Oder gar ein Borderline-Trip?

Mit Tina Haller, Tony Matzl, Elisabeth Riefenthaler,
Ines Rössl, Samantha Steppan, Nikolaus Stich,
Michaela Studeny
Buch & Regie: Michael Schuberth

Gastspiel Schauspielschule Krauss
Mi 16. bis Sa 19. März, 19.30h  neu: '!!Zusatzvorstellung am Sonntag 20. März, 19.30h!!!

YERMAsBLUTHOCHZEIT

nach Federico Garcia Lorca

"Der poetische Autor, der politische Autor, der homosexuelle Autor… der sehr spanische Autor… Lorca kommt am deutschsprachigen Theater derzeit nur selten vor. Offenbar ist er zu widersprüchlich, zu facettenreich. Seine Themen sind meistens Frauenschicksale, Landbevölkerung auf hartem, steinigem Boden – ja genau, sowas galt früher mal als „politisch“. Seine Sprache ist karg – irgendetwas zwischen bäuerlichem Realismus und beckett’scher Absolutheit. Dann wieder überladene Lyrik, Blüten ohne Ende. ... Wie ist das mit wirklich „starken“ Frauen – und Männern, die sich „verweigern“? Unsere Köpfe sind angefüllt mit Rollenbildern und Erfolgshunger, kommt da Erotik noch vor? Außer als obsessives Spiel? Wir konfrontieren Lorca mit Textsplittern von Nietzsche bis Jelinek, mit privaten Erfahrungen, Erzählungen. Wir befragen und schreiben ihn weiter. Wir erzählen gleich zwei Stücke und entwickeln doch auch ein weiteres. Und es erweist sich Erstaunliches: Gerade die heute Zwanzigjährigen träumen wieder von glücklichen Beziehungen. Vom Richtigen. Von Romantik. Von Zwillingen…"  Nikolaus Büchel

Es spielt die Abschlussklasse (3. Jahrgang) der Schauspielschule Krauss
Regie und Bühne: Nikolaus Büchel
Bühnenbild unter Verwendung dreier „Spanischer Bilder“ von Hubert Berchtold
Körperarbeit: Kari Rakkola
Kostüme: Jan Liefhold & Ensemble
Regie- und Produktionsassistenz: Niklas Winter

Kartenreservierung über die Schauspielschule Krauss: Mo-Fr 9 h-13 h T 01 512 43 24  www.schauspielschulekrauss.at

Eigenproduktion
Montag, 4. April (Premiere - AUSRESERVIERT, Warteliste!), 5. bis 30. April Dienstag bis Samstag 19.30h

FREI NACH COLETTE 

von Katharina Köller (Uraufführung)

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Paris um 1900: Ein mittelmäßiger Schriftsteller heiratet ein junges Mädchen vom Land, das mehr Talent zum Schreiben hat als er und veröffentlicht ihre Romane unter seinem Namen. Colette nimmt den Anspruch, die „ungewöhnlichste Ehe, die es gibt“ zu führen, als Ausrede für ihre Passivität, während sie ihrem Mann ihren Erfolg abtritt und sich von ihm in einen perversen Kult um die von ihr geschaffene Protagonistin verwickeln lässt. 
Später wurde aus Colette eine weltberühmte Schriftstellerin, Journalistin und Varieté-Künstlerin, die als Bohémienne auch für ihren unkonventionellen Lebensstil bewundert wurde, sie war die erste Frau, die in Frankreich ein Staatsbegräbnis - allerdings ohne Priester - bekam.
In FREI NACH COLETTE untersucht die junge österreichische Autorin Katharina Köller die Mechanismen ihres Selbstbetrugs und ihrer frei gewählten Unterdrückung. 

Mit Melanie Flicker, Danijela Freitag, Matthias Messner, Daniela Streubel

Inszenierung: Katharina Köller
Bühne: Dimiter Ovtcharov
Kostümbild: Anna-Miriam Jussel
Dramaturgie: Nicole Metzger
Licht: Tom Barcal

Foto: Barbara Pálffy

Katharina Köller ist Schauspielerin, Performerin und Theaterautorin. Sie studierte Philosophie an der Universität Wien (Abschluss Mag.phil.2011) und Schauspiel an der Schauspielschule Krauss (Diplom 2010). Als Theaterautorin gewann sie das DramatikerInnen-Stipendium des bmukk  2012 und war nominiert für den Retzhofer Dramapreis 2013 sowie für den Jungwild-Förderpreis für junges Theater 2013. 2014 gewann sie den zweiten Chemnitzer Theaterpreis für junge Dramatik und 2015 beim Dramatikerinnenwettbewerb “Mutterland” des Kosmos Theater.www.katharinakoeller.com

 facebook Veranstaltung facebook Veranstaltung 2 https://www.facebook.com/pages/fotopalffy/107751855933503

Gastspiel

Montag 11. April, 19.30h

AUF EINEM KAKTUS WÄCHST DOCH KEINE PFLAUME

Lieder, Schlager und Kabarett aus den goldenen 20er Jahren.
Nach den schrecklichen Erfahrungen des Ersten Weltkriegs wurde eine neue Freiheit mit Witz und Geist gelebt und gefeiert. „Benjamin ich hab nichts anzuziehn“, „Ich bin so scharf auf Erika“,“Bianka, ach Bianka, fahr nicht nach Casablanka!“ - mit solchen Schlagern wollten Texter und Komponisten wie Fritz Löhner-Beda, Fritz Rotter, Arthur Rebner, Otto Stransky, Hermann Leopoldi und viele andere nur eines: ein möglichst großes Publikum unterhalten. Dabei schufen sie Evergreens und bewiesen im seichten Milieu Genialität. Den Nationalsozialismus haben viele von ihnen nicht überlebt. Das Programm führt mit Texten und Liedern in die scheinbare Leichtigkeit einer bedrohten Zeit.

Mit Anna Knott und Reinhardt Winter
Am Klavier: Bernd Leichtfried

Gastspiel ARBOS
7. bis 13. Mai 2016

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  Videoclip mit allen Infos!

 

Samstag, 7. Mai 2016 und Sonntag 8. Mai 2016 jeweils 20.00 Uhr „Onafhankelijkeid“ ein Stück „daDa“ mit Parolen, Manifesten, Stücken, regierungsfreundlichen Schauspielen, Szenen aus der Revolutionären Theater-Bibliothek und Kompositionen von Viktor Ullmann, Johannes DADA, Bergmann & Co., Raoul Hausmann, Wladimir Majakowski, Romain Rolland, Friedrich Georg Nicolai, Man Ray, Maurice Maeterlinck, ZENTRALAMT DES DADAISMUS, Novembergruppe, F.T. Marinetti, Paul Scheerbart, De Stijl, Theo van Doesburg, Paul Klee, Hugo Ball und Francesco Cangiullo mit Werner Mössler, Markus Pol, Markus Rupert und Rita Hatzmann (Österreich) URAUFFÜHRUNG - PREMIERE

 

Montag, 9.Mai 2016, 20.00 Uhr „Talking Gloves – Sprechende Handschuhe“ Visuelles Theater zu Bildern von Albin Egger-Lienz und Gedichten von August Stramm mit NMS Pfeilgasse, Klagenfurt-Wölfnitz, Bundesinstiut für Gehörlosenbildung (Österreich) und dem Kingiseppsraja Gymnasium (Russland)

Dienstag, 10.Mai 2016, 20.00 Uhr „Die Bank“ Visuelles Theater mit Marika Antonova und Jolanta Znotina aus Riga (Lettland)

Mittwoch, 11.Mai 2016, 20.00 Uhr „Natur und Landschaft“ Visuelles Theater mit dem P.S.I. DIVADLO (Tschechische Republik) ÖSTERREICH-PREMIERE

Donnerstag, 12.Mai 2016, 20.00 Uhr „Bailey Dancers“ Visuelles Tanztheater mit SUNRISE und Jolanta Znotina aus Riga (Lettland) ÖSTERREICH-PREMIERE

Freitag, 13.Mai 2016, 20.00 Uhr „Persephone“ THEATRE UNDER THE WING Riga (Lettland)

Kartenvorverkauf im WITAF: 8,- € (ermäßigter Preis für Gehörlose, Senioren und Klubkartenbesitzer) und 13,- € (Vollpreis) und der Festivalpass um 55,- € für alle Vorstellungen (Telefon: 01-2145874, Fax: 01-2147695, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Kartenpreise Abendkasse im Theater Spielraum: 10,- € (ermäßigter Preis für Gehörlose, Senioren und Klubkartenbesitzer) und 15,- € (Vollpreis) und der Festivalpass um 60,- € für alle Vorstellungen).

Kartenreservierungen direkt bei ARBOS per SMS und Telefon unter 0664-7936915.

Kindertheaterprogramm

9.-12.Mai jeweils um 10.00 Uhr mit Theatre Under the Wing Riga (Lettland), NMS Pfeilgasse Wien und Klagenfurt-Wölfnitz, Bundesinstitut für Gehörlosenbildung Wien (Österreich) und Kingiseppsraija Gymnasium (Russland) mit „Die Bank“, "Talking Gloves" und „Trommeln, Seile, Schwämme, Flügel, Handshaker und viele andere Dinge mehr!"

Karten für Schulklassen: 2,50 Euro (Vorbestellung erforderlich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Telefon + SMS 0664-8916491)
Täglich ab 18.00 Uhr Filmprogramm und Ausstellung "Die 5 Sinne" (Helen Keller, Laura Bridgman, Mary Ann Moore, Sarah Harvey Porter) im Foyer des Theaters Spielraum, Eintritt frei
Täglich um 19.30 Uhr Einführung zur Vorstellung in Österreichischer Gebärdensprache, International Signs, Deutscher, Englischer und Russischer Sprache im Foyer des Theaters Spielraum, Eintritt frei
Alle Information im Detail auf www.arbos.at

Gastspiel aus Berlin
19. bis 21. Mai, 20 Uhr - nach der Vorstellung am 20.5. Publikumsgespräch mit Michael Schmidt-Ott www.fund-art.com

DIE VIELLEICHT GEEIGNETEN

nach dem Roman "DER PLAN VON DER ABSCHAFFUNG DES DUNKELS" von Peter Hoeg

vielleichtgeeignetenkleinDas Stück: Eine autoritäre Eliteschule als Metapher für geschlossene Systeme – absolute Werte, Denkverbote, Gewalt. Hoegs Roman erzählt von der Rebellion dreier verwaister Jugendlicher, verlorene Seelen, die unter dunkelsten Umständen die Kraft zum Widerstand finden. In unserer Fassung wird ihre Geschichte zur Parabel auf totalitäre Systeme – Diktaturen, Sekten, religiöse Institutionen. Die Inszenierung ist eine Auseinandersetzung mit den inneren Strukturen dieser Systeme und erforscht mögliche Widerstandsstrategien. Der dänische Originaltitel von Hoegs Roman heißt übersetzt „Die vielleicht Geeigneten“. Mehr als der deutsche Titel öffnet er ein weites Assoziationsfeld, in dem ganz heutige Themen anklingen. Zeitdiktatur, Leistungsterror und Angst vor gesellschaftlicher Selektion sind uns näher sind als uns lieb ist, manche aufgeworfene Frage kommt einem bekannt vor: Wann kippt ein guter Wert ins Gegenteil, wo beginnt Fanatismus? Lässt sich das menschliche Dunkel abschaffen? Woher kommt die Inspiration für Veränderung? Wo ist die Lücke im System?

Mit: Robert Farin, Vivien Andrée, Christian Kohlhofer

Regie und Theaterfassung: Susanne Stern
Bühne und Licht: Florian Guist | Dramaturgie: Robert Wagner| Technik: Julia Kleinknecht

Trailer 

event auf facebook

Gastspiel théâtre funambule
24. (Premiere) bis 28. Mai, 19.30 Uhr

L'ÉMISSION DE TÉLÉVISION - Die Live-Sendung

von Michel Vinaver - in französischer Sprache!

am 25., 26. und 27., Vorstellungen mit deutschen Übertiteln - es gibt nur noch für 26.5. Restkarten!

Wenn sich das Fernsehen der Realität bemächtigt, wird daraus ein Spiel. Man nennt es Reality-TV, Reality-Show, Live-Sendung. Alles scheint wahr zu sein, aber alles ist vorgetäuscht, außer für die Protagonisten, die ihr Leben zur Schau stellen. Ein Mord stört dieses Spiel. Aber es ist ja für das Fernsehen, ist es notwendig den Mörder zu finden? Es sind die Figuren selbst, die bei Michel Vinaver offenbar die Kontrolle über die Realität ihrer Wörter und Sätze verlieren.
Kartenreservierung und weitere Infos: http://www.funambule.at/

Gastspiel Junges Theater Wien
30. (Premiere- AUSRESERVIERT!!!), 31. Mai, 1., 5. AUSRESERVIERT!!!, 6. Juni 19.30 Uhr

LEONCE UND LENA

von Georg Büchner

2016 05 29 kleinleonce lena spielraum 028Prinz Leonce vom Reiche Popo langweilt sich. Arbeit in jeder Form ist ihm zuwider.
In dem ebenso arbeitsscheuen Valerio findet er einen Verbündeten, der bereit ist, mit ihm zu flüchten, als Leonce mit Prinzessin Lena vom Reiche Pipi verheiratet werden soll.
Auch Lena ist auf der Flucht...

Georg Büchners einziges Lustspiel ist eine bitterböse politische Satire auf die Dekadenz der Gesellschaft. Matti Melchingers Fassung für zwei Personen untersucht die Gültigkeit von Büchners Kritik heute und experimentiert mit Pantomime, Clownerie und Artistik. Wir finden uns schließlich wieder in einem großen Zirkuszelt der Commedia dell’arte.


Mit Shirina Granmayeh und Matti Melchinger
Inszenierung & Raum: Matti Melchinger & Abraham Thill 
Assistenz und Produktionsleitung: Florian Eder
Photos: Barbara Pálffy

 Kritiik kurier.at

5.6., 21.30h AUS ORGANISATORISCHEN GRÜNDEN LEIDER KURZFRISTIG ABGESAGT! Nachholtermin im Herbst!

SAID UND DER PAPST

von Christa Melchinger

Lisa Furtner, Shirina Granmayeh, Viktoria Hillisch, Max Kolodej, Henrietta Rauth, Johannes Sautner  lesen die noch unveröffentlichte Kurzgeschichte der Journalistin und Literaturkritikerin Dr. Christa Melchinger, die die Reise des jungen Said und seine Begegnung mit verschiedensten Kulturen zum Thema hat.
Einrichtung: Matti Melchinger

Eintritt: Freie Spenden für die Flüchtlingsintegration des Wiener Hilfswerks

Gastspiel compangnie erweiterte zugeständnisse leipzig/wien
3. und 4. Juni 19 Uhr (!)

ERKLÄR MIR, INGE

WILD VON TOD AUSSCHNITTkleinEine Hommage anlässlich Ingeborg Bachmanns 90. Geburtstag 2016
Eine dramatische Reise in die Sprach- und Bildwelt der österreichischen Dichterin Ingeborg Bachmann, deren komplexes Werk und atemberaubende Biographie die großen Themen Liebe, Trauma und Tod kompromisslos reflektieren.
In einer Verbindung aus Schauspiel, Lesung und Installation inszeniert erweiterte zugeständnisse leipzig/wien Prosa, Lyrik, Traumbilder und Auszüge aus Bachmanns Briefwechseln mit ihren „drei großen Lieben“ Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch.

 

Kritik:

"Und wie schon in der vorherigen Erweiterte-Zugeständnisse-Produktion changiert auch "Erklär mir, Inge" formal zwischen Performance, szenischer Lesung und Installation. Wobei derlei Gattungsbegriffe marginal sind,weil das Ganze vor allem erst einmal schlicht eins ist: gelungenes Theater. Ein Theater der riskant textreichen, dabei suggestiv fließenden Montage, in der sich Prosa und Lyrik, Briefe und Erinnerungen sowie zahlreiche Nebenwege und Abzweigungen zu den zwei Hauptszenensträngen hinzugesellen.
Und tatsächlich bekommt das in weit überzwei Stunden Spieldauer weder etwas Redundantes, noch stellen sich jene dramaturgischen Willkürlichkeiten ein, die sich bemerkbar machen, wenn ein Stoff nicht richtig durchdachte wurde....
eine zerbrechlich-präsente Verena Noll als Ingeborg Bachmann..."

 

Mit Verena Noll, Johannes Gabriel und Soheil Boroumand
Regie: Friederike Köpf | Video: Cindy Cordt | Musik: Robert Rehnig
www.erweiterte-zugestaendnisse.de