Eigenproduktion
Samstag 22. Februar (Premiere),
25. Februar bis 22. März, Dienstag bis Samstag, 20 h
DER STREIT
von Pierre Carlet de Marivaux

Wer hat zuerst die Unbeständigkeit der Liebe in die Welt gebracht, Männer oder Frauen? Um diese alte Frage wissenschaftlich exakt beantworten zu können, veranstalteten die Mächtigen einst ein grausames Experiment: zwei Mädchen und zwei Buben wurden in völliger Isolation aufgezogen und nach vielen Jahren nun endlich aufeinander losgelassen.
In einer Art psychologischen Laborsituation werden Geschlechtertypisierungen und – klischees untersucht, bestätigt, konterkariert.

Fotos: Barbara Pálffy
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Denn menschliche Versuchskaninchen sind immer für Überraschungen gut. Besonders wenn unser Streit sich im Sinne des gender mainstreaming nicht um Zickenkrieg und Männerfreundschaft, sondern um das Thema Narzissmus dreht...

Marivaux, Rokoko-Dichter des 18. Jahrhunderts, war ein scharfer Analytiker der menschlichen Natur. In seinem späten Einakter „Der Streit" (1744) fasst er noch einmal mit großer Finesse und in abstrahierter Form eines seiner Lebensthemen auf.

Kritik: "Ein interessanter Abend, der mit hohem Risiko gefahren wird und gerade deswegen viel Diskussionspotential in sich trägt. Sehens- und vor allem diskussionswürdig"resümiert Michaela Preiner von European Cultural News (http://www.european-cultural-news.com/ein-menschenexperiment-mit-unbekanntem-ausgang/8452)

mit David Czifer, Rina Juniku, Christian Kohlhofer, Yvonne Laussermayer, Max Mayerhofer, Anja Waldherr

Inszenierung: Peter Pausz
Austattung: Jenny Schleif
Dramaturgie: Nicole Metzger
Fotos: Barbara Pálffy

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