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Gastspiel ARBOS 15. bis 21. Mai 2021
online - im streaming - ohne Publikum im Saal  (Stand 16.4.2021)

head innen 2021 vorab

Liebes Publikum,

Sobald ein Spielbetrieb möglich ist, freuen wir uns auf ein Wiedersehen, bestenfalls bei VENUS IM PELZ, DIE WEISSE KRANKHEIT oder DAS GEMEINDEKIND, vielleicht aber auch bei neuen Projekten.
Mit stark reduziertem Platzangebot für ein wirklich exklusives Theatererlebnis, einer Lüftung, deren Leistung den behördlichen Empfehlungen entspricht und allen gegebenen Vorsichtsmaßnahmen!
  Infos >>

Wir danken der Kulturabteilung der Stadt Wien, die uns durch anhaltende Basisunterstützung auch ohne Spielbetrieb den Erhalt des Theaters ermöglicht..

Das weitverbreitete streaming ist tatsächlich kein Ersatz für Theater, sondern, wie es ein prominenter Kollege ausgedrückt hat, nur die Erinnerung daran, dass es sowas wie Theater gibt.

In diesem Sinn stellen wir einen kleinen Ödön von Horváth-Zyklus online.
Bitte beachten Sie, dass diese Aufzeichnungen ursprünglich nur für den internen Gebrauch gedacht waren.

Wir zeigen Ihnen online:

SLADEK ODER DIE SCHWARZE ARMEE (2016) - Rechtsradikale Paramilitärs - leider sehr aktuell -

FIGARO LÄSST SICH SCHEIDEN (2017) - Was die Flucht mit Menschen macht -

ZUR SCHÖNEN AUSSICHT (2020) - eine Männerpartie will ein Mädchen reinlegen und scheitert -
Möge dieser letzte Stücktitel programmatisch  für die nächsten Wochen und Monate stehen!

Seien Sie und bleiben Sie gesund!

Ihr Theater SPIELRAUM

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Eigenproduktion
24. November (Premiere), 26., 27. November 8. bis 12. und 15. bis 19. Dezember, 19.30 h,
Premiere und Vorstellungen so bald als möglicht!

VENUS IM PELZ

(Venus in fur)
von David Ives
Deutsch von Michael Raab

Vor genau 150 Jahren erschien erstmals die Novelle „VENUS IM PELZ“ des österreichischen Autors Leopold Sacher-Masoch, aus dessen Namen sich der Begriff „Masochismus“ herleitet: eine „Verbindung erduldeter Grausamkeit und Gewaltthätigkeit mit Wollust“ (1886).

Nach vielen eigenen, streng am Originaltext orientierten Literaturdramatisierungen nimmt sich Regisseur Gerhard Werdeker diesmal die Theaterfassung des amerikanischen Autors David Ives vor, der sich – durchaus auch ironisch – mit den Mühen und Zwängen eines von seinem Stoff besessenen Theatermannes auseinandersetzt und daraus, neben und aus der Erzählhandlung heraus, ein spannendes Psychoduell entwickelt.
Jetzt hat ein junger Theaterregisseur diese Novelle dramatisiert und sucht nach einer Hauptdarstellerin. Nachdem beim Casting keine Bewerberin für die Rolle der Wanda seinen künstlerischen Vorstellungen entspricht, verfällt er in Depression. Da taucht noch eine letzte Kandidatin auf, und es beginnt ein Verwirrspiel um Fiktion und Realität, um Macht und Ohnmacht, um Geschlechterrollen und Obsessionen, in dem am Ende nichts mehr so ist, wie es scheint.

mit Samantha Steppan und Max G. Fischnaller

Inszenierung: Gerhard Werdeker
Bühne: Dimiter Ovtcharov
Kostüm: Anna Pollack
Licht: Tom Barcal
Foto: Barbara Pálffy

Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin | www.felix-bloch-erben.de

VenusImPelz fotopallfyspielraum 11

Eigenproduktion
8. (Premiere),9., 10. ,15., 16., 17. Oktober, 19.30 - ACHTUNG alles ausreserviert! Warteliste!
WIEDERAUFNAHME IN PLANUNG!

DIE WEISSE KRANKHEIT

nach Karel Čapek

Ein "Corona-Stück" von 1937 - Szenische Lesung

Nur ja kein Corona-Stück, so hallt es derzeit in Theaterkreisen von allen Wänden und so viel Einigkeit erregt den Widerspruchsgeist unserer Dramaturgin. Wann, wenn nicht jetzt, gehört dieses 1937 geschriebene Werk des bedeutenden tschechischen Autors Karel Čapek,  u.a. auch"Erfinder" des Wortes Roboter, zur Diskussion gestellt?

In einem Staat, in dem Politik und Wirtschaft einen neuen Krieg vorbereiten, wütet eine Pandemie, die tödliche Tscheng-Krankheit, die vor allem Menschen über 50 befällt. Ein Heilmittel scheint in greifbare Nähe zu rücken, doch Dr. Galén, der es entwickelt hat, will nicht, dass alles so weitergeht wie bisher und stellt Bedingungen... Ist er naiv? Ein Träumer?

Szenische Lesung mit Christian Kohlhofer, Gunter Matzka, Hertha Pachl, Dana Proetsch, Martin Purth, Karsten Rühl

Inszenierung: Nicole Metzger
Ausstattung: Anna Pollack
Licht: Tom Barcal
Videoschnitt: Kathairna Köller
Foto: Barbara Pálffy

kritik kurier.at/kiku: "als überheblicher „Gott in Weiß“ überzeugend ...  Gunter Matzka...Dr. Galén – bescheiden, zurückhaltend, doch in Sache felsenfest standhaft Martin Purth...wandlungsfähiges Duo Christian Kohlhofer und Dana Proetsch...angesichts subtiler Anspielungen auf hier und heute den Atem anhalten lassende Inszenierung und Einrichtung...".

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Eigenproduktion/Wiederaufnahme
ALLE VORSTELLUNGEN IM NOVEMBER ABGESAGT! Nachholtermine in Planung!
3. bis 7. und 10. bis 14. November, 19.30h - Achtung Di 10.11. nur noch Restkarten!

DAS GEMEINDEKIND

Der Roman von Marie von Ebner-Eschenbach in der Bühnenfassung von Nicole Metzger (Uraufführung)

In einem Dorf im Jahr 1860: Ein Zuwanderer hat den Pfarrer erschlagen und die Kirche ausgeraubt. Die Gemeinde muss sich unwillig um die Kinder des Kriminellen kümmern. Der junge Pavel scheint zunächst alle Vorurteile, die die Dorfgemeinschaft gegen ihn hat, zu bestätigen: er schwänzt Schule und lässt sich zum Stehlen überreden, sein Abrutschen scheint vorgezeichnet. Doch Pavel beginnt zu kämpfen...

Gegen Vorurteile, angestaubte und betuliche Lesebuchlektüre zu sein, hat auch das Werk von Marie von Ebner-Eschenbach, der berühmtesten österreichische Schriftstellerin des 19. Jahrhunderts, immer noch zu kämpfen. Dass diese Vertreterin des Bürgerlichen Realismus da gewaltig unterschätzt wird und gerade "Das Gemeindekind"  scharfe und ironische Gesellschaftskritik mit einer gehörigen Portion Humor bietet, will das Theater SPIELRAUM mit seiner Dramatisierung zeigen.

mit David Czifer, Paul Graf, Veronika Petrovic,  Dana Proetsch, Abraham Thill

Inszenierung: Nicole Metzger
Mitarbeit: Magdalena Marszalowska | Harald Ruppert
Bühne: Dimiter Ovtcharov
Kostüm: Anna Pollack
Licht: Tom Barcal
Fotos: Barbara Pálffy

Kritik kurier.at/kiku: " DAS GEMEINDEKIND in überzeugender, kompakter, berührender Version. ....engagiertes Ensemble...sehenswerte Produktion..."

Kritik european cultural news: "Neben dem fulminanten spielerischen Einsatz, der aufzeigt, was am Theater alles mit einem tollen Ensemble möglich ist, ist es vor allem die bewegende Geschichte, die zwischen Komik und Tragik kaum zu überbieten ist, die fesselt. Ein Theaterabend wie aus einem Bilderbuch."

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