Gastspiel ergo arte
Donnerstag 21. Februar, 19.30h

DER WEIBSTEUFEL

von Karl Schönherr

Eine gehäkelte Idylle. Eine laut schreiende Sehnsucht. Eine mörderische Emanzipation. Der Psychothriller um Liebe, Macht und Verrat ist auf Tournee durch Wien und Niederösterreich.

Die mörderisch - sinnliche Dreiecksgeschichte zählt zu den erfolgreichsten Dramen Schönherrs (1867-1943) und zu den meistgespielten Theaterstücken im Süden des deutschen Sprachraums. Es ist nicht nur Drama, sondern auch Liebesgeschichte und Krimi, wobei die Schuldfrage nie eindeutig geklärt wird. Erleben Sie den bekannten Theaterklassiker von KARL SCHÖNHERR in einer neuartigen Fassung von PETER PAUSZ!

mit David Czifer, Max Mayerhofer und Elsa Schwaiger

Regie: Peter Pausz
Foto: Fabian Steppan

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Gastspiel KünstlerInnenkollektiv M.Pört

Samstag 23. Februar - 19.30h

MIT GROSSEN, SANFTEN SCHWARZEN AUGEN

Aus den Gefängnisbriefen der Rosa Luxemburg

Zum 100. Todestag von Rosa Luxemburg zeigt das KünstlerInnenkollektiv M.Pört in Briefen, Liedern, zeitgenössischen Kommentaren eine konsequente wie sensible, lebensfreudige wie besorgte, kämpferische wie sanfte, ganz besondere Frau und politische Denkerin inmitten turbulenter lebensfeindlicher Zeiten.

Von und mit Tristan Jorde und Kristin Kehr

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Gastspiel Trio theatral
Samstag 16. März, 19.30h

FUTUR 1 – die Zukunft ist besser als ihr Ruf

Das Ende ist da! Oder etwa doch nicht? Der Gedanke an die Zukunft fasziniert uns, wir erwarten sie hoffnungsvoll oder voller Unbehagen. Die Zukunft hat viele Facetten, sie ist bunt und allgegenwärtig, in aller Munde. Schon seit Jahrhunderten haben sich Schriftsteller mit diesem Thema beschäftigt und haben in ihren Werken aufregende und beeindruckende Bilder der Zukunft entworfen.
Sind wir an einem Wendepunkt der Geschichte angelangt? Und wohnt einem Ende nicht auch immer ein Neuanfang inne?
Mit großer Leichtigkeit gleitet das "Trio theatral" in seiner Leseperformance durch den atemberaubenden Parcours der Zukunft.

Erleben Sie mit KAROLINE GANS, DAVID CZIFER und MATTHIAS KLAUSBERGER einen sprachgewandten Abend mit Musik voller Spannung und Fantasie, Spaß und Nachdenklichkeit.

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Eigenproduktion

Montag (!) 18. März (Premiere) bis Donnerstag 21. März,
Dienstag 26. bis Samstag 30. März,
Montag (!) 1. bis Donnerstag 4. April,
Dienstag 9. bis Samstag 13. April, jeweils 20h

UNBESTÄNDIG IST DIE LIEBE

von Pierre Carlet de Marivaux

Silvia, ein einfaches Mädchen vom Land, wurde entführt: Der Prinz will sie haben, ohne Rücksicht auf die Tatsache, dass sie mit Arlequin, einem jungen Mann aus ihrem Dorf, zusammen ist. Am Hof versuchen Trivelin und Flaminia auf unterschiedlich raffinierte Weise und mit unterschiedlichem Erfolg, die beiden auseinanderzubringen…  Kann die „wahre Liebe“ diese Manipulationen und vor allem die Verführung durch sozialen Aufstieg überstehen?

Marivaux‘ selten gespielte Komödie, 1723 uraufgeführt,  steht einerseits in der Tradition der Commedia dell’arte, andererseits haben die Figuren verschiedene widersprüchliche Charaktereigenschaften, was zur Zeit der Frühaufklärung und des Rokoko alles andere als selbstverständlich war und den Autor als erstaunlich modernen scharf beobachtenden Analytiker und Psychologen ausweist.

mit Paul Graf, Mario Klein, Jan Liefhold, Julia Lorünser, Magdalena Mair, Sofie Pint

Inszenierung: Gerhard Werdeker
Ausstattung: Anna Pollack

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Gastspiel/Performance
Samstag 23. März - 20h

ÜBER DAS MARIONETTENTHEATER

nach Heirnich von Kleist
"Über das Marionettentheater" nach Heinrich von Kleist ist eine Theater-Performance, die sich mit der menschlichen Unzulänglichkeit auseinandersetzt. 
Worin liegt die Überlegenheit der Marionette gegenüber dem Menschen? 
Welche Beziehung besteht zwischen Sprechen und Denken, Bewusstsein und Grazie, Gliedermann, Ballon und Gott? 
Eine Gedankenblase bricht auf, eine Gedankin krabbelt heraus. 
"Solche Missgriffe sind unvermeidlich, seitdem wir von dem Baum der Erkenntnis gegessen haben. Doch das Paradies ist verriegelt und der Cherub hinter uns. Wir müssen die Reise um die Welt machen, und sehen, ob es vielleicht von hinten irgendwo wieder offen ist.”

nach Heinrich von Kleist “Über das Marionettentheater” und “Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden"
Mit: Gunter Matzka, Abraham Thill
Regie: Katharina Köller
Dauer: ca. 45 min
Kartenpreise: 15,-/ermäßigt 12,-

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Gastspiel theater delphin
Mittwoch 24. (Premiere) bis Samstag 27. April - 19.30h 

DIE PHYSIKERINNEN

nach Friedrich Dürrenmatt
Inklusives Theater

Das Theater Delphin widmet sich der gemeinsamen Theaterarbeit und dem Abbau von Berührungsängsten zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten. Neben der differenzierten und sorgfältig auf die Bedürfnisse der DarstellerInnen abgestimmten pädagogischen Arbeit wird die Aussage der Produktionen immer wichtiger.
Mit Dürrenmatts modernem Klassiker DIE PHYSIKER stellt sich die grundlegende Frage nach der Verantwortung des Einzelnen für das Leben von vielen.

Schauspiel: Iris Zengerer, Ivana Veznikova, Valentin Schuster, Stefan Musil, Georg Wagner, Iris Zeitelberger, Sinah Stamberg, Alex Spreitzer Campo, Gabriele Weber, Ulrike Munsch, Myriam Angela, Olivia Pflegerl, Melanie Grassinger, Sonja Adamelis, Simon Löcker

Regie: Tobias Schilling

Musiktext, Produktionsleitung: Gabriele Weber | Künstl. Leitung/Bühnenbild: Georg Wagner | Regieassistenz/Choreographie: Valerie Angermayer | Musik: Scharmien Zandi | Graphik: Eva Seidl

Achtung: Karten ausschließlich über: www.theater-delphin.at oder Tel 0664/5018164 oder
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Gastspiel - Le Théâtre du Funambule
Donnerstag 2. (Première), 3., 4. und 7. bis 11. Mai – 19.30h  -----   in französischer Sprache – mit deutschen Übertiteln außer 2. und 11.!

LA RONDE

(Der Reigen)
von Arthur Schnitzler

Mise en scène: Frédéric Machto

Reservierungen: https://www.funambule.at/

ermäßigte Preise im Vorverkauf nur im Lycée Français von 8. bis 12. April, siehe https://www.lyceefrancais.at 

 

Gastspiel theaterverein xyz
15. bis 17. Mai - 19.30h      -----     in polnischer Sprache mit deutschen Übertiteln!

TU LEŻY PIES POGRZEBANY

(Da liegt der Hund begraben)
von Magdalena Marszalkowska

Ein junger Businessman entdeckt eines Nachmittags, dass sich ein Obdachloser in seinem Schrebergarten niedergelassen hatte. Der geheimnisvolle Fremde verweigert das Verlassen des Grundstücks, mit der Begründung, er sei der rechtmäßige Besitzer.Ein junger Businessman entdeckt eines Nachmittags, dass sich ein Obdachloser in seinem Schrebergarten niedergelassen hat. Der geheimnisvolle Fremde weigert sich, das Grundstück zu verlassen, mit der Begründung, er sei der rechtmäßige Besitzer. Die ruhige Art, mit der der Obdachlose seine Argumente darlegt, führt keineswegs zu einer friedvollen Lösung der Situation, sondern im Gegenteil, sie lässt die Wut des Businessmans nur noch wachsen. Es kommt zu einem „Kampf ums Gebiet“, der eine Vielzahl an skurrilen Situationen generiert.Das Stück ist eine satirische Alltagskomödie, die die künstlich geschaffene zwischenmenschliche und soziale Unterteilung, die die Gesellschaft vornimmt, thematisiert. Mit einer heiteren Leichtigkeit wird versucht die Frage zu beantworten: Ist der Fremde zwangsläufig fremd, oder lediglich unbekannt? Oder ist das uns allen gemeinsame Bedürfnis nach Freiheit, Liebe, Nähe und Verständnis das einzige, was uns am Ende des Tages ausmacht.

Mit Adam Turczynski, Marcin Marszalkowski

Inszenierung: Magdalena Marszalkowska

Musik: Maciej Heller | Übersetzung: Aleksandra Mazur

Reservierungen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 06507379851

Gastspiel Theater Oberzeiring
www.theo.at
Samstag 18. Mai – 19.30h

DAS WECHSELBÄLGCHEN

von Christine Lavant

Mit der Erzählung DAS WECHSELBÄLGCHEN begann die literarische Karriere der im Kärntner Lavanttal (daher ihr Künstlername) geborenen, Christine Lavant. Sie kam aus einer Familie mit neun Kindern und lebte in entsetzlicher Armut. Schwere Krankheiten zeichneten ihren Weg, die sie alle irgendwie überlebte. Als Strickarbeiterin brachte sie sich durch und rang als autodidakte Schriftstellerin mit der Sprache und mit einer Welt, in der ein Buchkauf als „Sünde wider das Brot“ galt. Dieses harte Leben spiegelt sich in manchen ihrer Erzählungen wider. So auch im WECHSELBÄLGCHEN, einer Geschichte aus dem Grenzland zu Slowenien in der Zwischenkriegszeit. Die einäugige Magd Wrga hat eine uneheliche, behinderte Tochter, von der alle glauben, sie sei ein Wechselbalg, der ihr von bösen Geistern untergeschoben und mit ihrem wirklichen Kind vertauscht wurde. Diesen gespenstischen Unfug glaubt vor allem ein Knecht namens Lenz, der in einem Traum die Anweisung erhalten haben will, die hässliche alte Magd zu heiraten. Widerwillig und berechnend nimmt er sie zur Frau, bekommt mithilfe des Pfarrers sogar einen Posten als Gemeindebote, wird also „Herr“ - und zur Krönung seines Glücks auch noch Vater eines engelhaft blonden Mädchens. Den Wechselbalg duldet er zwar in seinem Haus unter Groll und Missachtung, aber insgeheim trachtet er dieser verkrüppelten Figur nach dem Leben…

Textbearbeitung, Regie, Raum und Spiel: Sigrid Sattler und Christian Etsch Elgner

Technische Einrichtung und Fotos: Mike Traussnigg

Verlag: Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH

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