icon fb

Liebes Publikum,

wir sind überzeugt, dass ein gemeinsames, analoges Theatererlebnis heute, jetzt und hier wichtig und durch nichts zu ersetzen ist!

Mit dieser Überzeugung gehen wir ab Montag 22. November 2021 in den Lockdown!

Ob wir die abgesagten Vorstellungen zu einem späteren Zeitpunkt nachholen können, wissen wir noch nicht. Wir werden Sie so rasch wie möglich informieren.


Ihr Theater SPIELRAUM

Eigenproduktion
13. Oktober (Premiere) bis 16. und 19. bis 23. Oktober
17. bis 20. November, 19.30h
Wegen des neuen lockdowns sind die Vorstellungen von 24. bis 4. Dezember  ABGESAGT - ob wir diese Vorstellungen nachholen können, wissen wir noch nicht!
 ebenso ABGESAGT Ö1 Intro Theater-Exzess 

VENUS IM PELZ

(Venus in fur)
von David Ives
Deutsch von Michael Raab . Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin | www.felix-bloch-erben.de

Vor genau 150 und 1 Jahren erschien erstmals die Novelle „VENUS IM PELZ“ des österreichischen Autors Leopold Sacher-Masoch, aus dessen Namen sich der Begriff „Masochismus" herleitet: eine „Verbindung erduldeter Grausamkeit und Gewaltthätigkeit mit Wollust“ (1886).
Jetzt hat ein junger Theaterregisseur diese Novelle dramatisiert und sucht nach einer Hauptdarstellerin. Nachdem beim Casting keine Bewerberin für die Rolle der Wanda seinen künstlerischen Vorstellungen entspricht, verfällt er in Depression. Da taucht noch eine letzte Kandidatin auf, und es beginnt ein Verwirrspiel um Fiktion und Realität, um Macht und Ohnmacht, um Geschlechterrollen und Obsessionen, in dem am Ende nichts mehr so ist, wie es scheint.
Ein geistreicher Beitrag zur Gender-Diskussion, vor allem aber zur Kunst des (Schau-)Spielens - auf der Bühne und im Leben.

Nach vielen eigenen, streng am Originaltext orientierten Literaturdramatisierungen nimmt sich Regisseur Gerhard Werdeker diesmal die Theaterfassung des amerikanischen Autors David Ives vor, der sich – durchaus auch ironisch – mit den Mühen und Zwängen eines von seinem Stoff besessenen Theatermannes auseinandersetzt und daraus, neben und aus der Erzählhandlung heraus, ein spannendes Psychoduell entwickelt.

mit Selina Ströbele und Christian Kohlhofer

Inszenierung: Gerhard Werdeker
Bühne: Dimiter Ovtcharov und Markus Filgut
Kostüm: Anna Pollack
Licht: Tom Barcal
Abendtechnik: Daniel Leitner
Fotos: Barbara Pálffy >>> mehr auf facebook

Kritik >>>
european-cultural-news: "Prickelnde Erotik kann auch intelligent sein. 'Venus im Pelz' von David Ives in einer Inszenierung im Theater SPIELRAUM...beschert dem Publikum eine geballte Ladung Verbalerotik, gemischt mit einer schauspielerischen Glanzleistung....Immer wieder kippt das Geschehen vom Spiel auf einer möglichen, noch imaginierten Bühne, in einen realen-oder doch nur vermeintlich realen Dialog (?) zwischen Mann und Frau..."
Kijuku.at: "Spiel um (Macht-)Spiele auch am Theater...gespielt in einer packend-berührenden Art und trotz der Länge - fast zwei Stunden ohne Pause - kurzweilig auf der Achterbahn der Gefühle-"
Kultur und Wein: Die Realität des Hearings und erdichtete Handlung vermischen sich bis zur Unkenntlichkei...Der amerikanische Theaterautor David Ives hat mit „Venus im Pelz“ ein vielschichtiges Drama geschaffen, das lediglich zwei Schauspieler braucht, um die ganze Welt von Liebe, Erotik und in diesem Fall von prickelnden Perversionen infrage zu stellen, wenn nicht sogar zu erschüttern....
Falter: "In der Regie Gerhard Werdekers machen sich Selina Ströbele und Christian Kohlhofer einen boulevardesken Jux aus dem intimen Zwei-Personen-Drama."

2021 10 11 KLEINvenus im pelz spielraum 2972021 10 11KLEIN venus im pelz spielraum 3862021 10 11KLEIN venus im pelz spielraum 3302021 10 11 KLEINvenus im pelz spielraum 6982021 10 11 KLEINvenus im pelz spielraum 520

 

Eigenproduktion - geplant ist (vorbehaltlich Corona-Maßnahmen)
Montag 10. Jänner 2022 (Premiere), 11. Jänner bis 5. Februar 2022, jeweils Dienstag bis Samstag 19.30h

TRANSIT

nach dem Roman von Anna Seghers
Dramatisiert von Reto Finger - Verlag Gustav Kiepenheuer Beriln

Anna Seghers Roman „Transit“ handelt von Flüchtlingen, die im Marseille der 1940er-Jahre auf eine Reisemöglichkeit nach Übersee warten. Ihr Leben ist eine ständige Jagd nach den nötigen und nie vollständigen Papieren. Die zermürbende Unsicherheit, was die Zukunft bringen wird, lässt sie in einer Zwischenwelt leben, leicht verliert sich das Gefühl für die Wirklichkeit und für Zweck und Ziel der Flucht. Kafkaeske Begegnungen fühlen sich in dieser Stimmung des Übergangs leicht wie Liebe an, ein irrwitziger und zeitloser Totentanz der "Abfahrtsbesessenen" beginnt.

"Ein Transit, das ist die Erlaubnis, ein Land zu durchfahren, wenn es feststeht, dass man nicht bleiben will."
 

mit Christian Kohlhofer, Veronika Petrovic, Julia Sailer, Johannes Sautner, Samuel Schwarzmann

Inszenierung: Nicole Metzger
Bühne/Kostüm: Anna Pollack
Licht: Tom Barcal
Abendtechnik: Daniel Leitner
Foto: Barbara Pálffy

kleinqu 2020 01 06 zur schönen aussicht spielraum 695

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.