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Liebes Publikum,

danke für Ihre Treue in diesen herausfordernden Zeiten!  Mit 4. Juli verabschieden wir uns in die Sommerpause.

Ab 9. September spielen wir wieder!

Geplant ist derzeit eine Zusammenarbeit mit dem neuen jungen Verein taschenspielerinnen, die Eigenproduktion VENUS IM PELZ im Oktober/November ganz neu so wie Gastspiele von momomento und ergo arte im November.

Wir danken der Kulturabteilung der Stadt Wien, die uns durch anhaltende Basisunterstützung den Erhalt des Theaters ermöglicht.

Wir freuen uns sehr auf die Saison 2021/22!

Einen wunderbaren Sommer wünscht

Ihr Theater SPIELRAUM

Kooperation
taschenspielerinnen [theaterverein]

9. (Premiere) bis 11. und 14. bis 18. September 2021 - 19.30 Uhr

ATMEN

Duncan Macmillan

Wer will heute noch ein Kind? Die Erde ist überbevölkert, die Rohstoffe werden knapp, die Wirtschaft kollabiert. Ein Einwand folgt dem nächsten, als sich ein junges Paar an der Kasse bei Ikea die Frage nach einem Baby stellt, das sich beide dennoch wünschen. Doch sollten nicht gerade gute, verantwortungsbewusste Menschen, die Fairtrade kaufen, den Müll trennen und Filme im Original mit Untertiteln schauen, darauf verzichten, durch ihre Vermehrung zum Untergang des Planeten beizutragen? Oder genau das Gegenteil? Und wie verändert ein Kind das eigene Leben, welche Einschränkungen bedeutet es, im Beruf wie in der Freizeit?
In einem raffiniert verschachtelten Dialog, der zwischen zwei Repliken manchmal ganze Jahre überspringt, verhandelt Duncan Macmillan leichthändig die großen Daseinsfragen von der Wiege bis zur Bahre: von Panik über Euphorie bis zu Ernüchterung reicht die Skala der Gefühle...

mit Lara Bumbacher und Clemens Fröschl

Regie: Nicole Metzger

Dauer: 70 min

Eigenproduktion
geplant im Oktober/November

VENUS IM PELZ

(Venus in fur)
von David Ives
Deutsch von Michael Raab

Vor genau 150 Jahren erschien erstmals die Novelle „VENUS IM PELZ“ des österreichischen Autors Leopold Sacher-Masoch, aus dessen Namen sich der Begriff „Masochismus“ herleitet: eine „Verbindung erduldeter Grausamkeit und Gewaltthätigkeit mit Wollust“ (1886).

Nach vielen eigenen, streng am Originaltext orientierten Literaturdramatisierungen nimmt sich Regisseur Gerhard Werdeker diesmal die Theaterfassung des amerikanischen Autors David Ives vor, der sich – durchaus auch ironisch – mit den Mühen und Zwängen eines von seinem Stoff besessenen Theatermannes auseinandersetzt und daraus, neben und aus der Erzählhandlung heraus, ein spannendes Psychoduell entwickelt.
Jetzt hat ein junger Theaterregisseur diese Novelle dramatisiert und sucht nach einer Hauptdarstellerin. Nachdem beim Casting keine Bewerberin für die Rolle der Wanda seinen künstlerischen Vorstellungen entspricht, verfällt er in Depression. Da taucht noch eine letzte Kandidatin auf, und es beginnt ein Verwirrspiel um Fiktion und Realität, um Macht und Ohnmacht, um Geschlechterrollen und Obsessionen, in dem am Ende nichts mehr so ist, wie es scheint.

Inszenierung: Gerhard Werdeker
Bühne: Dimiter Ovtcharov
Kostüm: Anna Pollack
Licht: Tom Barcal
Foto: Barbara Pálffy

Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin | www.felix-bloch-erben.de

VenusImPelz fotopallfyspielraum 11

Gastspiel ergo arte
28. und 29. Oktober 2021 – 19.30 Uhr

DER LECHNER EDI SCHAUT INS PARADIES

Jura Soyfer

Seitdem es Arbeit gibt, schafft Arbeit die Arbeit ab.
Der Lechner Edi ist arbeitslos. Wegrationalisiert. Der Motor, der ihm seine Arbeitet erleichtert hat, hat ihn unnötig gemacht. Wer keine Arbeit hat, kann auch keine Waren kaufen: Also ist auch der Motor ausrangiert. Wo nimmt das Übel seinen Anfang?
Gemeinsam mit Edis Freundin Fritzi begeben sich die beiden Arbeitslosen vom Jahr 1936 aus auf eine turbulente Zeitreise.
In einem komödiantischen Spiel mit Musik wird die Frage untersucht, ob Humanität und Fortschritt einander ausschließen.

Mit David Czifer, Mara Koppitsch, Max Mayerhofer

Regie: Peter Pausz

Foto: Nikolaus Similache

Dauer: 90 min

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