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Liebes Publikum,

Wir freuen uns auf ein leibhaftiges Wiedersehen ab 2. Juni bei DIE WEISSE KRANKHEIT!
Vorher ist das Theaterfestival VISUAL 21 bei uns zu Gast, das seine Vorstellungen zeitversetzt streamt!

Mit stark reduziertem Platzangebot für ein wirklich exklusives Theatererlebnis, einer Lüftung, deren Leistung den behördlichen Empfehlungen entspricht und allen gegebenen Vorsichtsmaßnahmen! Sobald die entsprechende neue Verordnung vorliegt, werden wir unsere Covid- Infos aktualisieren!
  Infos >>

Wir danken der Kulturabteilung der Stadt Wien, die uns durch anhaltende Basisunterstützung auch ohne Spielbetrieb den Erhalt des Theaters ermöglicht.

Seien Sie und bleiben Sie gesund!

Ihr Theater SPIELRAUM

Gastspiel ARBOS 15. bis 21. Mai 2021
online - im zeitversetzten streaming - ohne Publikum im Saal!
Alle Infos:

head innen 2021 vorab

Eigenproduktion/Wiederaufnahme
2., 10., 14. bis 17., 21. bis 23., 28. bis 30. Juni und 1. Juli, 19.30h bis ca. 21:05h

DIE WEISSE KRANKHEIT

nach Karel Čapek

Ein "Corona-Stück" von 1937 - Szenische Lesung

Nur ja kein Corona-Stück, so hallt es derzeit in Theaterkreisen von allen Wänden und so viel Einigkeit erregt den Widerspruchsgeist unserer Dramaturgin. Wann, wenn nicht jetzt, gehört dieses 1937 geschriebene Werk des bedeutenden tschechischen Autors Karel Čapek,  u.a. auch"Erfinder" des Wortes Roboter, zur Diskussion gestellt?

In einem Staat, in dem Politik und Wirtschaft einen neuen Krieg vorbereiten, wütet eine Pandemie, die tödliche Tscheng-Krankheit, die vor allem Menschen über 50 befällt. Ein Heilmittel scheint in greifbare Nähe zu rücken, doch Dr. Galén, der es entwickelt hat, will nicht, dass alles so weitergeht wie bisher und stellt Bedingungen... Ist er ein Kindskopf? Ein Träumer?

"Scheint Ihnen nicht ein bisschen ungerecht, dass die Armen arm sind? Immer sterben mehr Arme, und das müsste doch nicht sein, das müsste nicht sein! Jeder hat das Recht auf Leben, nicht?"

Mehr als eine szenische Lesung mit Christian Kohlhofer, Gunter Matzka, Hertha Pachl, Dana Proetsch, Martin Purth, Karsten Rühl
und Szenen aus der tschechischen Verfilmung von 1937 (R: Hugo Haas)

Inszenierung: Nicole Metzger
Ausstattung: Anna Pollack
Licht: Tom Barcal
Video: Katharina Köller
Foto: Barbara Pálffy

kritik kurier.at/kiku: "als überheblicher „Gott in Weiß“ überzeugend ...  Gunter Matzka...Dr. Galén – bescheiden, zurückhaltend, doch in Sache felsenfest standhaft Martin Purth...wandlungsfähiges Duo Christian Kohlhofer und Dana Proetsch...angesichts subtiler Anspielungen auf hier und heute den Atem anhalten lassende Inszenierung und Einrichtung...".

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Eigenproduktion
24. November (Premiere), 26., 27. November 8. bis 12. und 15. bis 19. Dezember, 19.30 h,
Premiere und Vorstellungen so bald als möglicht!

VENUS IM PELZ

(Venus in fur)
von David Ives
Deutsch von Michael Raab

Vor genau 150 Jahren erschien erstmals die Novelle „VENUS IM PELZ“ des österreichischen Autors Leopold Sacher-Masoch, aus dessen Namen sich der Begriff „Masochismus“ herleitet: eine „Verbindung erduldeter Grausamkeit und Gewaltthätigkeit mit Wollust“ (1886).

Nach vielen eigenen, streng am Originaltext orientierten Literaturdramatisierungen nimmt sich Regisseur Gerhard Werdeker diesmal die Theaterfassung des amerikanischen Autors David Ives vor, der sich – durchaus auch ironisch – mit den Mühen und Zwängen eines von seinem Stoff besessenen Theatermannes auseinandersetzt und daraus, neben und aus der Erzählhandlung heraus, ein spannendes Psychoduell entwickelt.
Jetzt hat ein junger Theaterregisseur diese Novelle dramatisiert und sucht nach einer Hauptdarstellerin. Nachdem beim Casting keine Bewerberin für die Rolle der Wanda seinen künstlerischen Vorstellungen entspricht, verfällt er in Depression. Da taucht noch eine letzte Kandidatin auf, und es beginnt ein Verwirrspiel um Fiktion und Realität, um Macht und Ohnmacht, um Geschlechterrollen und Obsessionen, in dem am Ende nichts mehr so ist, wie es scheint.

mit Samantha Steppan und Max G. Fischnaller

Inszenierung: Gerhard Werdeker
Bühne: Dimiter Ovtcharov
Kostüm: Anna Pollack
Licht: Tom Barcal
Foto: Barbara Pálffy

Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin | www.felix-bloch-erben.de

VenusImPelz fotopallfyspielraum 11

Eigenproduktion/Wiederaufnahme
ALLE VORSTELLUNGEN IM NOVEMBER ABGESAGT! Nachholtermine in Planung!
3. bis 7. und 10. bis 14. November, 19.30h - Achtung Di 10.11. nur noch Restkarten!

DAS GEMEINDEKIND

Der Roman von Marie von Ebner-Eschenbach in der Bühnenfassung von Nicole Metzger (Uraufführung)

In einem Dorf im Jahr 1860: Ein Zuwanderer hat den Pfarrer erschlagen und die Kirche ausgeraubt. Die Gemeinde muss sich unwillig um die Kinder des Kriminellen kümmern. Der junge Pavel scheint zunächst alle Vorurteile, die die Dorfgemeinschaft gegen ihn hat, zu bestätigen: er schwänzt Schule und lässt sich zum Stehlen überreden, sein Abrutschen scheint vorgezeichnet. Doch Pavel beginnt zu kämpfen...

Gegen Vorurteile, angestaubte und betuliche Lesebuchlektüre zu sein, hat auch das Werk von Marie von Ebner-Eschenbach, der berühmtesten österreichische Schriftstellerin des 19. Jahrhunderts, immer noch zu kämpfen. Dass diese Vertreterin des Bürgerlichen Realismus da gewaltig unterschätzt wird und gerade "Das Gemeindekind"  scharfe und ironische Gesellschaftskritik mit einer gehörigen Portion Humor bietet, will das Theater SPIELRAUM mit seiner Dramatisierung zeigen.

mit David Czifer, Paul Graf, Veronika Petrovic,  Dana Proetsch, Abraham Thill

Inszenierung: Nicole Metzger
Mitarbeit: Magdalena Marszalowska | Harald Ruppert
Bühne: Dimiter Ovtcharov
Kostüm: Anna Pollack
Licht: Tom Barcal
Fotos: Barbara Pálffy

Kritik kurier.at/kiku: " DAS GEMEINDEKIND in überzeugender, kompakter, berührender Version. ....engagiertes Ensemble...sehenswerte Produktion..."

Kritik european cultural news: "Neben dem fulminanten spielerischen Einsatz, der aufzeigt, was am Theater alles mit einem tollen Ensemble möglich ist, ist es vor allem die bewegende Geschichte, die zwischen Komik und Tragik kaum zu überbieten ist, die fesselt. Ein Theaterabend wie aus einem Bilderbuch."

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