Eigenproduktion2009_antigone
WIEDERAUFNAHME
21. April bis 9. Mai, Di-Sa, 20 h

ANTIGONE von Sophokles

Wer ist Antigone?

Ist sie eine Ikone des zivilen Widerstands gegen eine arrogante autoritäre Staatsmacht?

Oder ist sie eine Fanatikerin, die das von ihr vertretene "göttliche Recht" über einen gesellschaftlich notwendigen Kompromiss stellt?

Kreon muss nach dem Tod seiner Neffen, die einander im Bruderkrieg umgebracht haben, ein symbolisches Zeichen für den Wiederaufbau des Gemeinwesens setzen – daher das Begräbnisverbot für den Angreifer Polyneikes. Antigone weigert sich, dieses Verbot anzuerkennen, für sie stehen ältere, „unterirdische" Gesetze höher als die des neuen Machthabers. Generationenkonflikt, Geschlechter- und Gewissenskampf bringen ein tödliches Spiel von Zerstörung und Selbstzerstörung in Gang.

2009_antigone2In offen spielerischer Form wird die antike Tragödie zum intimen Kammerspiel.

Mit Karoline Gans, Silvia Lientschnig, Jürgen Pfaffinger, Matthias Messner/Peter Pausz
Inszenierung/Raum: Nicole Metzger und Peter Pausz
Kostüme: Katharina Kappert

Karten: Euro 16,-/(Theaterdienstag 10,-), Ö1 Club 14,-/Schüler-/StudentInnen 10,-/SchülerInnengruppen ab 10 Personen, Arbeitslose, Regie: 8,50

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