Dienstag 2. Oktober 20 h
Gastspiel Kulturverein SABA
1670 - DIE VERTREIBUNG DER JUDEN AUS WIEN
von Helmut Korherr
Musik: Martin Haslinger

WeberAndroschHexmannAltschues lesen:
Claudia Androsch, Susanne Altschul, Kurt Hexmann, Felix Kurmayr, Frank Michael Weber

Judaistische Beratung: Dr. Johannes Reiss, Leiter des Österreichischen Jüdischen Museums in Eisenstadt

Im Jahr 1670 fand die relativ junge, dafür aber umso bedeutendere jüdische Gemeinde der kaiserlichen Metropole ihr Ende, als die Wiener - und in weiterer Folge dann auch die niederösterreichischen - Juden auf Befehl Leopolds I. das Land zu verlassen hatten.Die so genannte Judenstadt im »Unteren Werd«, einem Gebiet jenseits des Donaukanals außerhalb der Stadtbefestigung (im heutigen zweiten Bezirk gelegen) wurde in »Leopoldstadt« umbenannt, eine der drei Synagogen in eine dem Heiligen Leopold geweihte Kirche umgestaltet.
Im Ghetto im Werd hatte seit 1625 die wachsende jüdische Gemeinde Wiens unter kaiserlichem Schutz und weit-gehender innerer Autonomie gelebt, während ihr das Betreten der Stadt nur während des Tages gestattet war.
Repressalien und Gewalttaten gegen die Wiener Juden häuften sich mehr und mehr in den 1660er-Jahren; schließlich gipfelten diese in der vollständigen Ausweisung im Jahr 1670.

Karten: Euro 15,-/ermäßigt 12,-

 


 

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