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Eigenproduktion
13. Oktober (Premiere) bis 16. und 19. bis 23. Oktober
17. bis 20. November, 19.30h
Wegen des neuen lockdowns sind die Vorstellungen von 24. bis 4. Dezember  ABGESAGT - ob wir diese Vorstellungen nachholen können, wissen wir noch nicht!
 ebenso ABGESAGT Ö1 Intro Theater-Exzess 

VENUS IM PELZ

(Venus in fur)
von David Ives
Deutsch von Michael Raab . Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG, Berlin | www.felix-bloch-erben.de

Vor genau 150 und 1 Jahren erschien erstmals die Novelle „VENUS IM PELZ“ des österreichischen Autors Leopold Sacher-Masoch, aus dessen Namen sich der Begriff „Masochismus" herleitet: eine „Verbindung erduldeter Grausamkeit und Gewaltthätigkeit mit Wollust“ (1886).
Jetzt hat ein junger Theaterregisseur diese Novelle dramatisiert und sucht nach einer Hauptdarstellerin. Nachdem beim Casting keine Bewerberin für die Rolle der Wanda seinen künstlerischen Vorstellungen entspricht, verfällt er in Depression. Da taucht noch eine letzte Kandidatin auf, und es beginnt ein Verwirrspiel um Fiktion und Realität, um Macht und Ohnmacht, um Geschlechterrollen und Obsessionen, in dem am Ende nichts mehr so ist, wie es scheint.
Ein geistreicher Beitrag zur Gender-Diskussion, vor allem aber zur Kunst des (Schau-)Spielens - auf der Bühne und im Leben.

Nach vielen eigenen, streng am Originaltext orientierten Literaturdramatisierungen nimmt sich Regisseur Gerhard Werdeker diesmal die Theaterfassung des amerikanischen Autors David Ives vor, der sich – durchaus auch ironisch – mit den Mühen und Zwängen eines von seinem Stoff besessenen Theatermannes auseinandersetzt und daraus, neben und aus der Erzählhandlung heraus, ein spannendes Psychoduell entwickelt.

mit Selina Ströbele und Christian Kohlhofer

Inszenierung: Gerhard Werdeker
Bühne: Dimiter Ovtcharov und Markus Filgut
Kostüm: Anna Pollack
Licht: Tom Barcal
Abendtechnik: Daniel Leitner
Fotos: Barbara Pálffy >>> mehr auf facebook

Kritik >>>
european-cultural-news: "Prickelnde Erotik kann auch intelligent sein. 'Venus im Pelz' von David Ives in einer Inszenierung im Theater SPIELRAUM...beschert dem Publikum eine geballte Ladung Verbalerotik, gemischt mit einer schauspielerischen Glanzleistung....Immer wieder kippt das Geschehen vom Spiel auf einer möglichen, noch imaginierten Bühne, in einen realen-oder doch nur vermeintlich realen Dialog (?) zwischen Mann und Frau..."
Kijuku.at: "Spiel um (Macht-)Spiele auch am Theater...gespielt in einer packend-berührenden Art und trotz der Länge - fast zwei Stunden ohne Pause - kurzweilig auf der Achterbahn der Gefühle-"
Kultur und Wein: Die Realität des Hearings und erdichtete Handlung vermischen sich bis zur Unkenntlichkei...Der amerikanische Theaterautor David Ives hat mit „Venus im Pelz“ ein vielschichtiges Drama geschaffen, das lediglich zwei Schauspieler braucht, um die ganze Welt von Liebe, Erotik und in diesem Fall von prickelnden Perversionen infrage zu stellen, wenn nicht sogar zu erschüttern....
Falter: "In der Regie Gerhard Werdekers machen sich Selina Ströbele und Christian Kohlhofer einen boulevardesken Jux aus dem intimen Zwei-Personen-Drama."

2021 10 11 KLEINvenus im pelz spielraum 2972021 10 11KLEIN venus im pelz spielraum 3862021 10 11KLEIN venus im pelz spielraum 3302021 10 11 KLEINvenus im pelz spielraum 6982021 10 11 KLEINvenus im pelz spielraum 520

 

Kartenreservierung / Preise

Kooperation
taschenspielerinnen [theaterverein]

9. (Premiere) bis 11. und 14. bis 18. September 2021 - 19.30 Uhr - ACHTUNG: Dienstag 14. ausreserviert!

ATMEN

Duncan Macmillan

Wer will heute noch ein Kind? Die Erde ist überbevölkert, die Rohstoffe werden knapp, die Wirtschaft kollabiert. Ein Einwand folgt dem nächsten, als sich ein junges Paar an der Kasse bei Ikea die Frage nach einem Baby stellt, das sich beide dennoch wünschen. Doch sollten nicht gerade gute, verantwortungsbewusste Menschen, die Fairtrade kaufen, den Müll trennen und Filme im Original mit Untertiteln schauen, darauf verzichten, durch ihre Vermehrung zum Untergang des Planeten beizutragen? Oder genau das Gegenteil? Und wie verändert ein Kind das eigene Leben, welche Einschränkungen bedeutet es, im Beruf wie in der Freizeit?
In einem raffiniert verschachtelten Dialog, der zwischen zwei Repliken manchmal ganze Jahre überspringt, verhandelt Duncan Macmillan leichthändig die großen Daseinsfragen von der Wiege bis zur Bahre: von Panik über Euphorie bis zu Ernüchterung reicht die Skala der Gefühle...

mit Lara Bumbacher und Clemens Fröschl

Regie: Nicole Metzger

Dauer: 70 min

Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag, Hamburg.
Übersetzung Corinna Brocher

Infos: www.taschenspielerinnen.com
Kartenreservierung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kritken: "Fröschl und Bumbacher beherrschen das Spiel aus Nähe und Distanz perfekt...atemberaubende Schnelligkeit, minimalistisch und höhst aktuell" -sophie kronberger - NÖN 15.09.2021

"intensives Spiel:.." Heinz Wagner kijuku.at

siehe auch Kultur und Wein

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Gastspiel ergo arte
28. und 29. Oktober 2021 – 19.30 Uhr

DER LECHNER EDI SCHAUT INS PARADIES

Jura Soyfer

Seitdem es Arbeit gibt, schafft Arbeit die Arbeit ab.
Der Lechner Edi ist arbeitslos. Wegrationalisiert. Der Motor, der ihm seine Arbeitet erleichtert hat, hat ihn unnötig gemacht. Wer keine Arbeit hat, kann auch keine Waren kaufen: Also ist auch der Motor ausrangiert. Wo nimmt das Übel seinen Anfang?
Gemeinsam mit Edis Freundin Fritzi begeben sich die beiden Arbeitslosen vom Jahr 1936 aus auf eine turbulente Zeitreise.
In einem komödiantischen Spiel mit Musik wird die Frage untersucht, ob Humanität und Fortschritt einander ausschließen.

Mit David Czifer, Mara Koppitsch, Max Mayerhofer

Regie: Peter Pausz

Foto: Nikolaus Similache

Dauer: 90 min
Karten: 20 Euro
ermäßigt - (Ö1-Club, wien.at): 18 - Schüler*innen: 14


Karten:IMG 0227

Gastspiel Momomento
8. (Premiere AUSRESERVIERT),
12., 13. November 20:00
  - für diese beiden Vorstellungen können noch Karten reserviert werden!
14. November 18:00 (AUSRESERVIERT, Warteliste)

IN YOUR FACE

Es wird empathisch: Zwei Frauen werfen die Frage auf, wie wir als Menschen miteinander umgehen und welche Formen der Kommunikation wir verwenden.
Eine wunderbare Geschichte voller Liebe, Spannung und Virtuosität.
Momomento realisiert seit 2016 narrative Zirkusstücke. Artistik, Tanz und Schauspiel verschmelzen zu einem ausdrucksstarken Gesamtkunstwerk. 

Darstellung: Ruth Biller, Melanie Möhrl

Outside Eye: Maria Sendlhofer
Musik: Philipp Schörghuber
Kostüme: Sarah Kučica

IYF3 1

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